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Agrimesse: Der Abbruch hat finanzielle Folgen für alle Beteiligten

Die Agrimesse in Thun musste vergangenen Freitag unerwartet schnell abgebrochen werden. Messeleiter Christoph Studer gibt Auskunft zu den Folgen.


Die Agrimesse in Thun musste vergangenen Freitag unerwartet schnell abgebrochen werden. Um 10 Uhr erfolgte der Entscheid des Bundesrats, wonach keine Veranstaltungen mehr durchgeführt werden dürfen, die einen Publikumsaufmarsch von über 1000 Personen haben. Um 14 Uhr schloss die Messe in Thun dann ihre Tore.

Abbruch war nicht zu verhindern

Messeleiter Christoph Studer bedauert den Umstand, lobt aber das Verhalten der Aussteller und Besucher. «Wir haben es hier mit einem dankbaren und bodenständigen Publikum zu tun», erklärt Studer im Gespräch mit der BauernZeitung. Die Schliessung sei von allen Seiten mit Fassung getragen worden. Natürlich habe man vor der Schliessung abgeklärt, ob es eine Möglichkeit gäbe, die bereits am Donnerstag angelaufene landwirtschaftliche Messe, wie geplant, bis zum Sonntag durchzuführen. Es stand aber sehr bald fest, dass es nur den Weg des Abbruchs gibt.

Fotogalerie

Die Agrimesse musste wegen dem Corona-Virus abgesagt werden. Es bleiben einige wenigen Eindrücke der Messe in Thun: Zur Fotogalerie.

Fehlende Einnahmen

Nun fehlen der Messe, deren Ausstellern und den Restaurationsbetrieben die Einnahmen von fast zweieinhalb der vier Tage. Wer welche Einbussen zu tragen hat, ist derzeit noch nicht bekannt. Seit Samstagmorgen laufen die Abklärungen, erklärt Christoph Studer.

Dazu gehört, rechtliche und versicherungstechnische Fragen zu klären. Wie lange diese Abklärungen dauern werden, kann der Messeleiter noch nicht beantworten. «Wir gehen davon aus, dass es sicher zwei Monate geht, bis alles geklärt ist.»

«Höhere Gewalt»

Wie hoch die Einbussen für die Agrimesse in Thun sind, ist noch nicht bekannt. Das hänge unter anderem davon ab, welche Verpflichtungen aufgrund des frühzeitigen Abbruchs nun auf die Messe zukämen. Dabei ist auch nicht auszuschliessen, dass man von «höherer Gewalt», ausgehen muss.

«Wir schauen nach vorne», sagt Christoph Studer. Niemand wolle sich mit der Krankheit anstecken und niemand wolle andere mit einer Ansteckung gefährden, darin sei man sich einig. Während die Abklärungen in Sachen Abbruch laufen, bereitet man sich bereits auf die nächste Agrimesse in Thun vor, die planmässig zwischen dem 4. und 7. März 2021 stattfinden soll.

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