Ein Dorn im Auge sind für ihn und die Weinländer Landwirtschaft die neuen Produktionssystembeträge ab der Ansaat im Herbst. Andreas Buri befürchtet, dass die daran geknüpften Direktzahlungen durch Mehraufwendungen und tiefere Erträge aufgefressen werden. «Der administrative Aufwand sinkt jedenfalls mit dieser Runde nicht», hielt er fest.

Zur Nagelprobe werde auch die Abstimmung über die Biodiversitäts-Initiative. Weiter zeichne sich mit einem möglichen Referendum zum überarbeitenden Jagdgesetz eine nächste nationale Abstimmung ab. Buri machte deutlich, dass es mit Blick auf den Wolf nötig sei, die verschärften Vorschriften im revidierten Jagdgesetz durchzubringen. All die vielen politischen Vorlagen und Forderungen sorgen für Unzufriedenheit bei den Bauernfamilien. Ihr Engagement kostet Zeit und Geld.
Amtschef wird erwartet
Das zeigt sich auch in der Vereinskasse. So verzeichnete der Bezirksverein im vergangenen Jahr aufgrund des grossen Einsatzes im Abstimmungskampf gegen die MTI einen Aufwandüberschuss von 2770 Franken. Im kommenden Jahr wird der Bezirk Andelfingen turnusgemäss für die Durchführung der Delegiertenversammlung des Zürcher Bauernverbandes verantwortlich sein. «Wir haben bereits die Irchelhalle in Buch am IrcheI reserviert und sind auf die Mithilfe der Weinländer Bauernfamilien angewiesen», kündigte Andreas Buri an.
Im September wird zudem der Chef vom Amt für Landwirtschaft und Natur, Marco Pezzatti, in Benken erwartet. Er wird Stellung nehmen zu den prioritären Potenzialflächen für Feuchtgebiete (PPF). Auch soll eine Wintertagung stattfinden. Ort und Zeit werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

