Indonesien: 10 Millionen Eier vernichtet, um den Geflügelmarkt zu regulieren

Im Kampf gegen Billigpreise für Pouletfleisch greift Indonesien zu drastischen Mitteln: In dem südostasiatischen Land sollen Millionen Eier vernichtet werden, um das Angebot zu verknappen und so die Preise wieder zu heben.

Die Zerstörung von rund zehn Millionen Eiern sei "der einzige Weg, etwas dagegen zu tun", hiess es dazu von Seiten der Behörden. Dutzende Züchter wollen sich nach Branchenangaben daran beteiligen.

Der Preis für Poulet liegt derzeit bei nur gut 30'500 Rupien pro Kilogramm, das sind gerade einmal gut zwei Franken. In diesem Jahr fiel der Preis nach offiziellen Angaben bereits um 25 Prozent und erreichte zuletzt das niedrigste Niveau seit drei Jahren. Was gut für die Konsumenten ist, bringt die Geflügelindustrie des Landes in erhebliche Schwierigkeiten.

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