Japankäfer: Der Allesfresser

Dieser Käfer hat eine internationale Karriere hinter sich: Der Blatthornkäfer (Popillia japonica), ursprünglich aus Japan, breitete er sich per Flugzeug und anderen Verkehrsmitteln über Nordamerika und Europa aus.

2017 erreichte der als Japankäfer bekannte Schädling das Tessin. Laut Agroscope ist es sehr wahrscheinlich, dass er sich schweizweit in Tallagen ausbreiten wird.

Über 300 Pflanzenarten unterschiedlichster Familien stehen auf dem Speiseplan des Japankäfers. Seine Larven fressen Wurzeln von Gras und Mais, adulte Tiere verspeisen Blätter, Blumen und Früchte von Bäumen, Reben, Beeren, Spargeln, Rhabarber oder Soja.

Wichtig ist eine frühzeitige Bekämpfung, erfolgversprechend sind biologische Mittel wie Pilze oder Nematoden.

Gebietsfremde Pflanzen, Insekten und Pilze breiten sich weiter aus

Dieser Artikel ist Teil des Artikels "Gebietsfremde Pflanzen, Insekten und Pilze breiten sich weiter aus". Hier geht es zum Hauptartikel. Weiterlesen

Weiterlesen

  • Der asiatische Marienkäfer verdrängt seine einheimischen Verwandten, kann den Wein verderben und in grosser Zahl in Häusern überwintern. Typisch sind zwei weisse Flecken seitlich am Halsschild. (Bild Adobe Stock)

    Zunehmender Schädlingsdruck: Gebietsfremde Pflanzen, Insekten und Pilze breiten sich aus

    Neibiota können grossen Schaden anrichten. Gebietsfremde Arten sind schnell eingeschleppt, dafür umso schwerer zu bekämpfen.
    Show more
    ABO
  • Der Wald schlägt Wurzeln an der OHA in Thun

  • Der eidgenössische Pflanzenschutzdienst betreibt eine andere Art von Pflanzenschutz