Thema: Zucker

«Letztes Jahr war zum Vergessen»
An der Delegiertenversammlung des Schweizerischen Verbandes der Zuckerrübenpflanzer (SVZ) blickt der neue Präsident Martin Flury zurück und zieht eine ehrliche Bilanz.
Kein Grund zur Hektik, der Boden ist zu kalt und nass
Eine zu frühe Saat bei dürftigen Saatbedingungen führt in den meisten Fällen zu einem Wachstumsstopp der Rübenpflanzen. Deshalb gilt weiterhin das altbekannte Sprichwort: «Saatbedingungen vor Saatzeitpunkt».
Untersuchungen zum hohen Fremdbesatz von Zuckerrüben laufen
Als Reaktion auf Reklamationen von Zuckerrübenpflanzern wurde die Fachhochschule beauftragt, die Beprobung in der Fabrik und die gesamte Transportkette zu überprüfen.
Die Produktion von Schweizer Zucker wird langfristig gefördert
Schweizer Zuckerproduzenten sollen auch nach 2026 staatliche Unterstützung bekommen. Konkret soll der heutige Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent gesichert werden. Nun kann eine Vorlage erarbeitet werden.
Die Kampagne ist beendet, einige Rüben sind noch im Boden – Was passiert nun?
2500 bis 3000 Tonnen Zuckerrüben sind noch im Boden. Dort sollen sie aber nicht bleiben. Die Schweizer Zucker AG plant, diese noch zu roden. Die Qualität der Posten entscheidet, was aus ihnen wird.
15'000 Tonnen Kapital, welches im nassen Boden steckt
Welche Optionen bestehen, wenn die Kultur nicht geerntet werden kann? Nach dem 15. November gibt es, ausser für Winterkulturen, keine Deckung mehr. Für die Zuckerrübenpflanzer, deren Rüben nicht geerntet werden können, könnte diese Formalität zum Verhängnis werden.
«Ich bin drauf und daran, meine Zuckerrüben im Boden zu lassen»
Bald ist Weihnachten und noch immer sind Zuckerrüben im Boden. Was ging da schief? Die Fabriken schieben es auf die intensiven Niederschläge, die Produzenten auf die mangelhafte Logistik und die Rode- und Transportunternehmen auf die instabilen Bodenverhältnisse. Die diesjährige Ernte stellt für die Branche eine weitere Nervenprobe dar.
Lohnunternehmer zur Rübenernte: «Wir arbeiten nicht nach einer Excel-Tabelle»
Es liegen noch 10 bis 15% der Zuckerrüben unter dem Schnee. Das erfordert Anpassungen an allen Fronten, damit diejenigen Rüben in den Fabriken zuerst verarbeitet werden, deren Köpfe abgefroren sind. Wenn nicht, faulen sie.
«Die Fabriken laufen nicht auf Hochtouren»
Wegen der Nässe sinkt die Tagesleistung in Aarberg und Frauenfeld. Die Lücken kann man jetzt nicht mehr mit Importen füllen – die Planung ist abgeschlossen.
Fünf neue Zuckerrübensorten werden zum Verkauf angeboten
Die Sortenversuche der beiden Zuckerfabriken sind aufschlussreich. Einige Sorten scheiden aus, einige kommen neu dazu.