Thema: Wildtiere

  • Düstere Ausgangslage: Ein Wiederansiedlungsprojekt scheint in den Amtsstuben «besser anzukommen» als ein Vorhaben der produzierenden Landwirtschaft. (Bild sb)

    Analyse: Wenn Wisente besser passen als eine Ziegenherde

    Für viele Bauern kostet ein Bauvorhaben nicht selten viel Aufwand, Zeit und Nerven. Schuld daran sind die Behörden, die solche Projekte vielfach nicht bewilligen. Dass hingegen einem Wisent-Projekt kaum Steine in den Weg gelegt werden, wirft nicht nur bei Redaktorin Simone Barth Fragen auf.
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  • Oftmals fehlt die Zeit, um die behördlichen Bewilligungen einzuholen, denn die Tierärzte müssen im Notfall sofort handeln. (Bild Pixabay)

    Tierärzte sollen verletzte Wildtiere sofort behandeln dürfen

    Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte fordern in der Stellungnahme zur Revision der Jagdverordnung, dass Tierärzte verletzte Wildtiere in Zukunft auch ohne behördliche Bewilligung behandeln dürfen. Die jetzige Situation sei tierschutztechnisch nicht mehr haltbar.
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  • Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass auf von Wiederkäuern beweideten Flächen weniger Zecken zu finden sind. Auch können Zecken, die an Wiederkäuern gesaugt haben, zunächst keine Borreliose mehr übertragen. (Bild BauZ)

    Wiederkäuerblut desinfiziert Zecken

    Nachdem Zecken bei Wiederkäuern saugen, sind bei den Parasiten keine Borreliose-Erreger mehr nachweisbar. Dies zeigen Studien der Technischen Universität in Braunschweig.
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  • Die Rehkitzrettung ist für alle Beteiligten ein grosses Anliegen. (Bild Pixabay)

    Aufgepasst auf Rehkitze

    Anfang Mai beginnt die Mähsaison. Jahr für Jahr sterben dabei Rehkitze, verschiedene Massnahmen können dies verhindern.
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  • Der Schutzhund ist gefragt. Es wird ein Anstieg der Wolfspopulation erwartet, damit steigt der Druck auf Nutztiere und ihre Halter weiter.(Symbolbild Aline Küenzi)

    ZBB: Der Wolf muss stärker reguliert werden

    Zentralschweizer Bauernverbände sind unzufrieden mit den Vorschlägen bei der Revision der Jagdverordnung. Sie verlangen tiefere Limiten bei getöteten oder verletzten Nutztieren, wann ein Wolf abgeschossen werden darf.
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  • Zäune können für Wildtiere zur tödlichen Falle werden, wenn sie sich z. B. mit ihrem Geweih darin verfangen. (Bild Initiative Stopp Tierleid)

    Breite Zustimmung für den Kompromiss bei der Zaun-Debatte: St. Galler Tierleid-Initiative zurückgezogen

    Nachdem der Gegenvorschlag von der Regierung gutgeheissen wurde, wird die Initiative «Stopp dem Tierleid – gegen Zäune als Todesfallen für Wildtiere» zurückgezogen. Alle Beteiligten scheinen soweit zufrieden mit der Lösung.
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  • Die verfügbare Menge an Beutetieren bestimme die Grösse der Raubtierpopulation. Daher müsse man für die Wolfsregulation auch beim Schalenwild ansetzen, so die Gruppe Wolf Schweiz. (Bild herbert2512 / Pixabay)

    Immer mehr Wölfe in der Schweiz: «Wer Hirsche sät, wird Wölfe ernten»

    Dass es in der Schweiz höhere Wolfsdichten gibt, als im amerikanischen Yellowstone-Nationalpark, ist für die Gruppe Wolf Schweiz nur logisch. Es gebe im Kanton Graubünden ja auch dreimal mehr Schalenwild.
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  • Unsachgemässe Zäune verursachten seit Jahren unnötigen Tod und vermeidbares Leid bei Wildtieren, argumentierten die Initianten der St. Galler Tierleid-Initiative – mit der Kompromisslösung dürfte die Initiative nun zurückgezogen werden. (Bild Pixabay)

    St. Galler Tierleid-Initiative kommt wohl nicht vor das Volk

    Der St. Galler Kantonsrat hat sich bei der Tierleid-Initiative auf einen Kompromiss geeinigt: Das Stacheldrahtverbot soll kantonsweit gelten. Das Komitee dürfte die Initiative nun zurückziehen.
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  • Wisentkühe und ihre Kälber seien nicht ungefährlich und könnten sich unberechenbar verhalten – ganz zu schweigen vom fast eine Tonne schweren Stier, warnt die IG «Wisentansiedlung Nein». (Bild Thomas_G / Pixabay)

    Schlechter Standort, ungerechte Beurteilung – «Wisent Thal» kommt vor Bundesgericht

    Die IG «Wisentansiedlung Nein» zieht das Gerichtsurteil zum Projekt im Kanton Solothurn weiter. Dem wissenschaftlichen Aspekt der Auswilderung werde zu viel Gewicht beigemessen – zumal bereits viel über das Verhalten von Wisenten bekannt sei.
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  • Roland Norrer ist  Professor für öffentliches Recht und Recht des ländlichen Raums an der Universität Luzern. (Bilder Pixabay / Uni Luzern )

    Gastbeitrag: Wie weiter? Das Zusammenleben mit dem Wolf aus rechtlicher Sicht

    Der Wolf und seine Verbreitung sorgen politisch für zahlreiche Auseinandersetzung. Nach dem Nein zum Jagdgesetz ist eine Analyse aus rechtlicher Sicht angezeigt. Unser Gastautor ist als Professor mit Spezialgebiet für ländliches Recht prädestiniert dafür.
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