Thema: Wetter

  • Gemüse- und Ackerkulturen haben beim jüngsten Hagelunwetter Anfang Woche grossen Schaden genommen. (Bild ji)

    Hagel im Juni verursachte grössere Schäden als Hochwasser im Juli

    Die Wetterlage in den ersten zwei Sommermonaten hat in der Schweiz Schäden in Höhe von hunderten Millionen Franken verursacht. Dabei fielen die Hagelschäden weit schlimmer aus als die Schäden aus den Hochwassern.
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  • Die meisten Hühner waren beim Eintreffen der umgehend alarmierten Einsatzkräfte bereits ertrunken. (Bild Kapo SH)

    In Trasadingen sterben 17'000 Hühner wegen Hochwasser – Hintergründe zum Vorfall

    In Trasadingen im Kanton Schaffhausen sind am Freitag nach starken Regenfällen über 11'500 Hühner in einem Maststall ertrunken. Die BauernZeitung hat mit dem betroffenen Landwirt, Werner Gasser, gesprochen.
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  • Neben Kulturen wurden gemäss dem Aarguer Bauernverband auch viele landwirtschaftliche Gebäude bei den vergangenen Unwettern beschädigt. (Symbolbild Pixabay)

    «Schikane in Reinkultur»: Baubewilligung für Dachreparatur nach Unwettern

    Hohe bürokratische Hürden erschweren die Bewältigung der Unwetterschäden im Kanton Aargau. Der Aargauer Bauernverband hat gar kein Verständnis und verlangt eine Korrektur.
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  • Richtig eingestellte Geräte und eine korrekte Befüllung und Reinigung lassen die Abdrift verhindern (Bilder Roland Müller)

    Rebbegehung Oberhallau: Falscher Mehltau fordert die Weinbauern heraus

    Eine Rebbegehung im schaffhausischen Oberhallau befasste sich unter anderem mit den Folgen des Dauerregens. Insbesondere die Bekämpfung des falschen Mehltaus wird dadurch deutlich erschwert.
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  • Viele Dächer sind derzeit nur notdürftig mit Plastikblachen gedeckt. Bis das neue Dach steht – teilweise werden Eternit oder Ziegel gleich durch Blech ersetzt – dürfte es noch Monate dauern. (Bild GVL)

    Hagelschäden: Nicht immer bezahlt die Versicherung ein neues Dach

    Bei alten Eternitdächern wird nicht zwingend der Neuwert entschädigt, sondern der Zeitwert. Die Versicherungspraxis ist aber kantonal unterschiedlich.
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  • Durch die starken Niederschläge kam es zu lokalen Überschwemmungen. (Symbolbild ©Gina Sanders - stock.adobe.com)

    Sind Beitragskürzungen wegen Unwettern zu erwarten?

    Bei Kulturschäden aufgrund höherer Gewalt gelten gemäss Direktzahlungsverordnung Ausnahmeregelungen. Die Kantone können von Kürzungen absehen. Ein Gesuch sollte allerdings innerhalb von zehn Tagen nach Schadenereignis eingereicht werden.
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  • Um so viele Felder wie möglich zu retten, arbeite man aktuell auch an Sonntagen, teilt die Firma Hilcona mit. (Bild Hilcona)

    Prekäre Situationen bei der Verfügbarkeit von Schweizer Gemüse

    Die ausserordentliche Wettersituation führt in der gesamten Schweiz zu Engpässen beim Schweizer Gemüseangebot. Da Folgesätze nicht gepflanzt oder gesät werden können und das Wachstum generell verlangsamt ist, wird sich die geringe Verfügbarkeit auch in den nächsten Wochen nicht verbessern.
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  • Durch die warmfeuchte Witterung sind die Kartoffeln nach wie vor durch den Krautfäuleerreger Phytophthora infestans gefährdet. Der Fungizidschutz muss aufrechterhalten werden. (Bild BauZ)

    Nicht verpassen: Krautfäuleschutz aufrechterhalten; Hagelschaden in Reben; Bienen auf die Varroamilbe kontrollieren

    Aufgrund der feuchtwarmen Witterung ist weiterhin der Krautfäuleschutz in Kartoffeln aufrechtzuerhalten. Wurden Reben durch den Hagel geschädigt, sind besondere Massnahmen durchzuführen. Die Bienenbeuten müssen auf die Varroamilbe kontrolliert und wenn notwendig, behandelt werden.
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  • Der Luzerner Volkswirtschaftsdirektor Fabian Peter (4.v.l.) im Gespräch mit Seetaler Landwirten. (Bild Buwd)

    Luzerner Regierungsräte besichtigten die Hagel-Schadengebiete

    Neben den Unwetterschäden wurde bei den Feldbegehungen auf vier Betrieben auch das Potenzial für die Umstellung von Tierhaltung auf Spezialkulturen im Luzerner Seetal besprochen.
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    ABO
  • Bei Gnädingers auf dem Feld durften Privatpersonen Erbsen pflücken, die wegen des schlechten Wetters nicht geerntet werden konnten . So wurde Food Waste verhindert. (Bild Fam. Gnädinger)

    Erbsli-Rettungs-Aktion gegen Food Waste

    Familie Gnädinger sucht Wege, den Unwetterschaden an ihren Erbsen zu minimieren. Am vergangenen Wochenende durften Privatpersonen bei ihnen Erbsen pflücken und konnten somit Food Waste verhindern.
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