Thema: Trinkwasser-Initiative

  • Lars Nyffenegger zeigt eine kümmerliche Rübe aus seiner Nullparzelle, die von der Borstenhirse dominiert wird. Auch beim Bauern aus Worben BE wütet die Viröse Vergilbung in den Zuckerrüben. (Bilder BauernZeitung/Jeanne Woodtli)

    Mit Plakaten über Pflanzenschutz aufklären: «Ohne Gaucho höre ich mit den Zuckerrüben auf»

    Mit rund 2000 Plakaten informieren Bauern schweizweit über Pflanzenschutz. Für die Aktion der IG Bauern Unternehmen hat Zuckerrübenproduzent Lars Nyffenegger aus Worben eine Nullparzelle angelegt, wo er auf jegliche Mittel verzichtet hat.
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  • Träfe neue Kampagnensujets: Im Abstimmungskampf gegen die Pflanzenschutz-Initiativen braucht es neben bäuerlichem Herzblut auch mehr Einsatz der Partner in der Wertschöpfungskette.   (Bild zVg)

    Analyse: Für die nächste Abstimmung braucht es mehr als Herzblut

    Schon Mitte nächsten Jahres stehen die Pflanzenschutz-Initiativen auf der agrarpolitischen Agenda. Hier reicht es aus Sicht von Chefredaktor Adrian Krebs nicht, dass die Bauernfamilien alleine dagegen halten, es braucht Support von den vor- und nachgelagerten Unternehmen, die ebenfalls stark betroffen wären.
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  • Der Bio Suisse-Vorstand (stehend Präsident Urs Brändli, rechts von ihm Geschäftsführer Balz Strasser) will entgegengesetzte Parolen für die zwei PSM-Initiativen. (Bild akr)

    Bio Suisse-Vorstand: Nein zur Trinkwasser-Initiative, Ja zur Pestizidverbots-Initiative

    Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse entscheidet im November über die Parolen zu den Pflanzenschutz-Initiativen. Nun liegen die Empfehlungen des Vorstands vor. Präsident Urs Brändli rechnet mit breiter Akzeptanz seitens der Basis.
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  • In 80 Prozent der Trinkwasserverteilnetze im Kanton Zürich kann der Grenzwert für Chlorothalonil eingehalten werden.(Bild zVg)

    Chlorothalonil: Der Kanton Zürich will die Belastung reduzieren

    In 80 Prozent der Trinkwasserverteilnetze des Kantons Zürich kann der Grenzwert für Chlorothalonil-Abbauprodukte eingehalten werden. In 60 Prozent des beprobten Grundwassers ist der Grenzwert überschritten. Der Kanton will die Belastung des Grundwassers reduzieren.
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  • Mit dem Absekpfad Pestizide sollen die Ziele des Aktionsplans im Gesetz verankert und der Gewässerschutz weiter gestärkt werden. Der Bundesrat begrüsst die parlamentarische Initiative. (Bild Pixabay)

    3 Jahre Aktionsplan Pflanzenschutzmittel: Rund die Hälfte der Massnahmen ist umgesetzt

    Bisher standen der Gewässerschutz und die Reduktion des Pflanzenschutzmittel-Einsatzes im Zentrum – mit Erfolg: Die Flächen mit mechanischer Unkrautbekämpfung sind deutlich gewachsen.
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  • Sauberes Trinkwasser liegt Bäuerinnen und Bauern sehr am Herzen. Trotzdem bekämpfen sie die Trinkwasser-Initiative. Sie sind überzeugt: Für sauberes Trinkwasser, braucht es diese Initiative nicht. (Symbolbild Pixabay)

    Bund gewährt Trinkwasserversorgern längere Fristen für die Einhaltung der Chlorothalonil-Grenzwerte

    Die Chlorothalonil-Abbauprodukte im Trinkwasser übersteigen in gewissen Regionen die erlaubten Höchstwerte. Die Trinkwasserversorger haben zwei Jahre Zeit, dies zu korrigieren. Jetzt hat das BLV eine neue Weisung zu längeren Fristen erlassen.
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  • Beim Abmessen des Pflanzenschutzmittels (PSM)  ist es sinnvoll, über einem Eimer zu arbeiten. So verhindert man, dass PSM auf den Boden gelangt. Passiert das doch, kann man es mit Katzensand aufsaugen und im Abfall entsorgen. (Bild Screenshot Video BBZN Arenenberg)

    Video: Pflanzenschutzmitteleinträge in Gewässer reduzieren

    Einzelne Arbeitsschritte einer Pflanzenschutzbehandlung bergen das Risiko, dass Wirkstoffe in Gewässer eingetragen werden. Dieses Risiko ist auf den ersten Blick meist nicht sofort erkennbar.
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  • Die Diskussion um die Gefährdung der Gesundheit durch Pflanzenschutzmittel wird oft emotional geführt. Syngenta wünscht sich mehr faktenbasiertes Vorgehen. (Symbolbild Pixabay)

    Etappensieg für Syngenta: Chlorothalonil nicht mehr «wahrscheinlich krebserregend»

    Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass der Bund Chlorothalonil nicht länger als «wahrscheinlich krebserregend» bezeichnen darf. Auch dessen Metaboliten sind nicht mehr «relevant» zu nennen.
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  • Daniel Weber, Präsident der Landwirtschaftlichen Organisation Seeland und Roman Wiget, Geschäftsführer der Seeländischen Wasserversorgung, hoffen bei ihrer Rückkauf-Aktion auf schweizweite Signalwirkung. (Bild SWG/LOS)

    Seeland: Rückkauf-Aktion für Chlorothalonil zum Schutz der Gewässer

    Für 12 Franken pro Liter kaufen die Seeländische Wasserversorgung (SWG) und die Landwirtschaftliche Organisation Seeland (LOS) morgen Mittwoch Pflanzenschutzmittel mit dem seit Januar verbotenen Wirkstoff Chlorothalonil zurück.
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  • Solche Tafeln, wie sie auch der Kaiserhof in Laupersdorf SO aufgestellt hat, sorgen nun für Ärger. (Bild Christian Stark)

    Infotafeln der Bauern sorgen im Kanton Solothurn für Ärger

    Sind die Tafeln «Wir schützen, was wir lieben» Information oder Propaganda? Darum streiten im Kanton Solothurn der SBV und die Initianten der Trinkwasserinitiative.
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