Thema: Trinkwasser-Initiative

Mit Plakaten über Pflanzenschutz aufklären: «Ohne Gaucho höre ich mit den Zuckerrüben auf»
Mit rund 2000 Plakaten informieren Bauern schweizweit über Pflanzenschutz. Für die Aktion der IG Bauern Unternehmen hat Zuckerrübenproduzent Lars Nyffenegger aus Worben eine Nullparzelle angelegt, wo er auf jegliche Mittel verzichtet hat.
Analyse: Für die nächste Abstimmung braucht es mehr als Herzblut
Schon Mitte nächsten Jahres stehen die Pflanzenschutz-Initiativen auf der agrarpolitischen Agenda. Hier reicht es aus Sicht von Chefredaktor Adrian Krebs nicht, dass die Bauernfamilien alleine dagegen halten, es braucht Support von den vor- und nachgelagerten Unternehmen, die ebenfalls stark betroffen wären.
Bio Suisse-Vorstand: Nein zur Trinkwasser-Initiative, Ja zur Pestizidverbots-Initiative
Die Delegiertenversammlung von Bio Suisse entscheidet im November über die Parolen zu den Pflanzenschutz-Initiativen. Nun liegen die Empfehlungen des Vorstands vor. Präsident Urs Brändli rechnet mit breiter Akzeptanz seitens der Basis.
Chlorothalonil: Der Kanton Zürich will die Belastung reduzieren
In 80 Prozent der Trinkwasserverteilnetze des Kantons Zürich kann der Grenzwert für Chlorothalonil-Abbauprodukte eingehalten werden. In 60 Prozent des beprobten Grundwassers ist der Grenzwert überschritten. Der Kanton will die Belastung des Grundwassers reduzieren.
3 Jahre Aktionsplan Pflanzenschutzmittel: Rund die Hälfte der Massnahmen ist umgesetzt
Bisher standen der Gewässerschutz und die Reduktion des Pflanzenschutzmittel-Einsatzes im Zentrum – mit Erfolg: Die Flächen mit mechanischer Unkrautbekämpfung sind deutlich gewachsen.
Bund gewährt Trinkwasserversorgern längere Fristen für die Einhaltung der Chlorothalonil-Grenzwerte
Die Chlorothalonil-Abbauprodukte im Trinkwasser übersteigen in gewissen Regionen die erlaubten Höchstwerte. Die Trinkwasserversorger haben zwei Jahre Zeit, dies zu korrigieren. Jetzt hat das BLV eine neue Weisung zu längeren Fristen erlassen.
Video: Pflanzenschutzmitteleinträge in Gewässer reduzieren
Einzelne Arbeitsschritte einer Pflanzenschutzbehandlung bergen das Risiko, dass Wirkstoffe in Gewässer eingetragen werden. Dieses Risiko ist auf den ersten Blick meist nicht sofort erkennbar.
Etappensieg für Syngenta: Chlorothalonil nicht mehr «wahrscheinlich krebserregend»
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass der Bund Chlorothalonil nicht länger als «wahrscheinlich krebserregend» bezeichnen darf. Auch dessen Metaboliten sind nicht mehr «relevant» zu nennen.
Seeland: Rückkauf-Aktion für Chlorothalonil zum Schutz der Gewässer
Für 12 Franken pro Liter kaufen die Seeländische Wasserversorgung (SWG) und die Landwirtschaftliche Organisation Seeland (LOS) morgen Mittwoch Pflanzenschutzmittel mit dem seit Januar verbotenen Wirkstoff Chlorothalonil zurück.
Infotafeln der Bauern sorgen im Kanton Solothurn für Ärger
Sind die Tafeln «Wir schützen, was wir lieben» Information oder Propaganda? Darum streiten im Kanton Solothurn der SBV und die Initianten der Trinkwasserinitiative.