Thema: Tiergesundheit

  • Der Anteil infektiöser Larven erreicht in den Monaten September und Oktober ihren Höhepunkt. Dies ist besonders auf Standweiden extrem. Bild: Agrarfoto

    Herbstweide: Achtung vor Breinieren-Krankheit und Parasiten bei Kleinwiederkäuern

    Magen-Darm-Parasiten sind für Lämmer und Gitzi vor allem im Herbst eine Herausforderung. Auch das Risiko der Eiweissüberfütterung ist hoch.
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  • Festliegen kann eine der Folgen einer akuten Pansenazidose sein. Leichtere Fälle behandelt die Tierärztin mit Natriumbikarbonat, bei schweren Fällen kann es nötig werden, den Pansen auszuräumen. Bild: Gian Vaitl

    Pansenazidose vermeiden: Die Menge des Kraftfutters spielt eine wichtige Rolle

    Kraftfutter erhöht die Milchleistung. Doch zu viel Kraftfutter kann eine akute oder subakute, nicht sichtbare Pansenazidose auslösen. Beide Formen der Azidose können gravierende Folgen für die Milchkühe haben.
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  • Bei der festliegenden Kuh ist die erste Massnahme der Tierärztin eine Kalzium-Infusion. Bild: Gian Vaitl

    Kalzium-Mobilisation beugt Festliegen bei Milchkühen vor

    Vor allem Milchkühe mit hoher Leistung können nach dem 
Abkalben nicht schnell genug Kalzium für die Milchproduktion zur Verfügung stellen. Die richtige Fütterung während der Galtzeit erleichtert ihnen, den Stoffwechsel umzustellen und beugt so Festliegen vor.
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  • Sven Dörig ist Leiter Sektion Schafe beim Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer BGK. Bild: BGK

    Sven Dörig, BGK zur Moderhinke-Sanierung: «Es braucht Wissen und Durchhaltewillen»

    Sven Dörig ist Leiter Sektion Schafe beim Beratungs- und Gesundheitsdienst für Kleinwiederkäuer BGK. Im Interview erklärt er, wieso ein nationales Programm sinnvoll ist und welche Erfahrungen er mit dem BGK-Sanierungsprogramm gemacht hat.
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  • Wolfgang Willi, Schafhalter und BGK-anerkannter Moderhinke-Berater.  Er hat seine Herde erfolgreich von Moderhinke befreit. Bild: Michael Götz

    Moderhinke bei Schafen mit Geduld bekämpfen

    Einen von Moderhinke befallenen Schafbestand zu sanieren braucht Sorgfalt. Noch schwieriger ist es, den Bestand auf die Dauer frei von Moderhinke zu halten. Je mehr Bestände sich am Moderhinke-Bekämpfungsprogramm beteiligen, desto leichter wird es.
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  • Moderhinke führt zu einer eitrigen Entzündung und Ablösung des Klauenhorns. Weiden auf den «Knieen» ist ein Hinweis auf Schmerzen wegen Moderhinke. Bild: BGK

    So gelingt die Moderhinke-Sanierung der Herde

    Moderhinke führt zu einer eitrigen Entzündung und Ablösung des Klauenhorns bei Schafen. Die Krankheit lässt sich durch unblutiges Ausschneiden der Klauen, mit Hilfe von Klauenbädern und durch Biosicherheits-Massnahmen zum Schutz vor Re-Infektionen behandeln.
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  • Schweine in Freilandhaltung wühlen in der Erde. Bild: Peter Röthlisberger

    Hitzestress bei Kühen, Schweinen, Schafen, Ziegen, Hühnern oder Pferden

    Hitzestress – Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen, Hühner oder Pferde haben unterschiedliche Wohlfühltemperaturen. Nutztierhalter sind per Gesetz verpflichtet, ihre Tiere vor Hitzestress zu schützen.
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  • Die für Rotlauf typischen rechteckigen, leicht erhabenen Rötungen werden Backsteinblattern genannt. Bild: Suisag

    Schweinegesundheitsdienst: Rotlauf hat viele Gesichter

    Rotlauf zeigt sich bei Schweinen mit typischen Hautveränderungen. Die Krankheit kann chronisch oder akut verlaufen. Schutz gegen Rotlauf bieten Impfungen und das strikte Einhalten von Hygiene-Massnahmen.
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  • Ist die Ketose akut, setzt die Tierärztin eine Glukose-Sorbitol-Infusion. Die Folgebehandlung: In der Regel fünf Tage Propylenglykol oder Natriumpropionat. Dies führt der Leber Energie zu, mindert den Abbau von Körperfett und die Anhäufung von Ketonkörpern. Bild: Gian Vaitl

    Ketose vermeiden: Galtkühe richtig füttern und halten

    Kühe, die überstürzt Fett abbauen, sind Ketose gefährdet. Eine angepasste Fütterung in der Galtzeit, gute Tierbeobachtung und Kontrolle des Milchgehaltes an Ketonkörpern beugen der Stoffwechselstörung vor.
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  • Gesunde, aufmerksame Kälber haben ein glänzendes Fell. Auch beim Liegen stellen sie die Ohren auf. Wenn Landwirte ihre Tiere aufmerksam beobachten, erkennen sie erste Krankheitssignale an verschiedenen Körpersignalen. Bild: Pia Neuenschwander

    Tipps vom Kälbergesundheitsdienst für gute Wasserqualität

    Gute Wasserqualität ist wichtig für gesunde Tiere. Dennoch gibt es wenig greifbare Informationen und gesetzliche Grundlagen. Der Kälbergesundheitsdienst hat Tipps zusammengestellt und erklärt, wie eine Wasseranlayse zu interpretieren ist.
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