Thema: Tiergesundheit

Daten sammeln für gesunde Klauen der Rinder
Klauenpfleger Thomas Oberli dokumentiert die Pflege jeder Kuh digital. Diese Daten werden im Projekt «Gesunde Klauen» ausgewertet. Nach drei Jahren sind nun die ersten Zahlen zu Häufigkeiten von Klauenveränderungen bekannt.
Geschlechtsbestimmung im Ei: Technologie aus den Niederlanden soll es ermöglichen
Die Schweizer Eier-Branche hat sich geeinigt: Sie will künftig mit der niederländischen Firma «In Ovo» zusammenarbeiten. Diese Firma hat eine Maschine entwickelt, welche die Geschlechtsbestimmung im Ei durchführt. Ab Anfang 2024 soll die Technologie in den konventionellen Schweizer Brütereien etabliert sein.
Weidegang: Insektendruck bei Kuh und Kalb reduzieren
Mit steigenden Temperaturen belästigen Insekten die Mutterkühe und ihren Nachwuchs auf der Weide. Die Insektenstiche können zu Infektionen führen. Eine Beobachtung der Lage und allfälliges Behandeln ist daher wichtig.
Breinierenkrankheit: Wenn gutgenährte Lämmer oder Gitzi plötzlich sterben
Das Bakterium Clostridium perfringens (Typ D) ist für die Breinierenkrankheit verantwortlich. Es ist eine der häufigsten Abgangsursachen in Schaf- und Ziegenställen. Oft sind gut genährte Jungtiere im Zeitfenster des Fütterungswechsels betroffen.
Das Geflügel braucht auf der Weide Schutz vor Habicht und Fuchs
Ruedi Stuckis Hühner können auf die Weide. Anfang März war es ihnen zu kalt. Sobald die Temperaturen steigen, muss der Mastgeflügelproduzent die Tiere vor Wildtieren schützen, die sie fressen wollen oder mit Krankheiten anstecken könnten.
Ist das Eisen knapp, sind die Kälber schlapp
Kälber, die ausschliesslich mit Vollmilch getränkt werden, entwicklen häufig Blutarmut. Deshalb ist ein Kälber-Booster wenige Stunden nach der Geburt sinnvoll, um die Tiere mit Spurenelementen zu versorgen.
Äussere Parasiten bei Rindern bekämpfen
Äussere Parasiten wie Läuse, Haarlinge und Räudemilben sind lästig für das Rind. Sie können ausserdem zu Blutarmut führen. Bei der klassischen Bekämpfung werden die Tiere geschoren und dann mit Parasitenmittel gewaschen. Bei Produktwahl und Anwendung gibt es Einiges zu beachten.
Schweizer Schweinehalter erfüllen schon die höchsten Ansprüche an das Tierwohl
Wo gibt es in der Schweizer Nutztierhaltung noch Handlungsbedarf, fragten wir den Schweizer Kälbermäster-Verband, Swissbeef, Suisseporcs, Schweizer Geflügelproduzenten, Schweizerischer Schafzuchtverband, Schweizer Ziegenzuchtverband, Rassekaninchen Schweiz. Hier die Antwort von Stefan Müller, Geschäftsführer von Suisseporcs.
Auf Spurensuche im Stall: Angepasste Fütterung verbessert die Gesundheit von Milchkühen
Eine Analyse der Herdensituation ist wertvoll, das zeigt ein Besuch von Rindergesundheit Schweiz auf einem Betrieb bei St. Gallen. Änderungen in der Fütterung verbesserten die Tiergesundheit rasch und nachhaltig.
Vorsicht bei Kadaverentsorgung: Damit Krankheiten nicht mit nach Hause kommen
In den Kadaversammelstellen werden auch kranke Tiere und Wildtiere deponiert. Die Benützung der Sammelstelle durch SchweinehalterInnen sollte also vorsichtig erfolgen. So ist beispielsweise eine Reinigung von Schuhen, Händen und Wanne vor Ort wichtig und richtig.