Thema: Suisseporcs

Herrscht Ratlosigkeit bei den Schweineproduzenten?
Jede Woche werden in der Schweiz über 3000 Schweine zu viel produziert. Die Lager sind voll und der Preis für die Schlachttiere ist ruinös. Dazu besteht Gefahr durch die afrikanische Schweinepest.
Schweinemarkt in der Krise: Ostschweizer Produzenten lehnen Mengensteuerung ab
Der Zentralvorstand will Zuchtschweineplätze stilllegen lassen. Ostschweizer Produzenten halten das für den falschen Weg – und zweifeln an den Zielmengen von Suisseporcs.
Suisseporcs möchte rund 1500 Zuchtsauenplätze stilllegen
Anfang März wurden die Mitglieder über die Absichten informiert. An einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung Ende Mai werde dann über die Massnahme entschieden, sagt Suisseporcs-Geschäftsführer Stefan Müller im Interview.
Per sofort werden beim Jagerpreis 60 Rappen pro Kilo abgezogen für Marktentlastungsmassnahmen
Die erweiterte Fachkommission Markt der Suisseporcs hat gestern Dienstag, 10. Februar, einstimmig beschlossen, «unausweichliche Marktentlastungsmassnahmen durchzuführen». Die Produktion sei nicht marktgerecht und wurde unnötig vergrössert.
Spermaverkäufe sind kein Indikator für viele Schlachtschweine
Die Meinungen der «Söieler» zur aktuellen Marktsituation gehen weit auseinander. Die Spermaverkäufe taugen nicht als Glaskugel, sind sich Suisseporcs und Suisag einig.
«Die Stallbautechnik dient dem Tierwohl», sagt der ehemalige Suisseporcs-Präsident Meinrad Pfister
Der ehemalige Suisseporcs-Präsident Meinrad Pfister setzt sich neu im Vorstand von Tierschutz Luzern ein. Im Interview begründet er, wieso.
«Die Geschäftsstelle hält die Einschätzung bis heute unter Verschluss»
Die geplante Fusion zwischen Suisag und EGZH soll den Zuchtbereich stärken. Doch der frühere Suisseporcs-Präsident Meinrad Pfister sieht die Mitsprache der Schweizer Schweineproduzenten in Gefahr und warnt vor einem undurchsichtigen Aktionärbindungsvertrag.
Das Notfallkonzept von Suisseporcs steht
Derzeit ist der Markt im Lot, doch bei einem künftigen Überangebot wäre die Branche besser gewappnet. Für die Massnahmen haben auch die Erfahrungen aus der vergangenen Krise beigetragen.
«Ich komme mir vor wie ein Verbrecher»: Schweinehalter gegen neue Importpläne
Die Teilstückimporte bestimmten die Debatte an der GV der Suisseporcs-Sektion Ostschweiz. Käsereischweinehalter Christian Oberli brachte den Unmut vieler Mäster auf den Punkt – und forderte den Verband zu einer klaren Haltung auf.
Analyse: Schweizer Kompromiss bei der Biosicherheit
Anders als bei unseren Nachbarn werden die Schweine bei uns noch nicht hinter Gitter gehalten. Die Afrikanische Schweinepest in Europa macht aber vorsichtiger. Noch haben es die Produzenten in der eigenen Hand, die Biosicherheit vernünftig hochzufahren.