Thema: Pflanzenbau

  • Weil Landwirt Thomas Dünki Fahrgassen in seinen Zuckerrüben anlegt, sät er diese auf einen Reihenabstand von 45 cm. «So verliere ich bei den Fahrgassen nicht zu viel Platz, und die Kultur ist robust gegen Spätverunkrautung.» Bild: zVg

    Thomas Dünki tüftelt für die besten Zuckerrüben

    Für Thomas Dünki aus Ossingen ZH war 2020 ertrags-mässig eines der besten Rübenjahre überhaupt. Dünki erzielte letztes Jahr einen bereinigten Zuckerertrag von durchschnittlich über 17 Tonnen pro Hektare.
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  • Mäusefang kennt keine Saison. In jeder Jahreszeit können Mäuse gefangen werden. Am effizientesten ist es zu Vegetationsbeginn, wenn die Populationen noch klein sind. Bild: Cornel Stutz & Rafael Gago

    Aus die Maus bei Mäuseschaden

    Wiesen mit Mäuseschäden werden am besten zu Vegetationsbeginn repariert. Am nachhaltigsten ist eine langfristige und überbetriebliche Mäuseregulierung, wenn sie die natürlichen Feinde der Nager einbezieht.
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  • Phosphor wird mit zunehmendem Alter der Pflanze vom Blatt in die Knolle verlagert. Daher empfiehlt sich zu einem späten Zeitpunkt der Einsatz von Blattdüngern. Bild: Adobe Stock

    Kartoffeln: Eine gute Phosphor-Versorgung bringt Ertrag

    Eine gute Versorgung mit löslichem Phosphor wirkt sich positiv auf den Knollenansatz und das Knollenwachstum der Kartoffeln aus.
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  • Mineralische Andüngung der Kulturen, damit trotz kaltem Boden und fehlender Mineralisierung bereits Stickstoff aufgenommen werden kann. Bild: zVg

    Mit Düngerplan exakter arbeiten

    Dank einem detaillierten Düngungsplan von Fachpersonen versorgen Landwirte ihrer Kulturen optimal. Auch wenn der Plan im Frühjahr manchmal leicht angepasst werden muss, ist er gemäss Düngeberater Matthias Wüthrich eine gute Grundlage.
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  • Bei der Aufteilung der Düngergaben gilt es, auf den Zustand des Rapses Rücksicht nehmen. Bild: Hans Ramseier

    Beim Raps den Start nicht verpassen!

    Ein Winter mit viel Schnee neigt sich hoffentlich bald dem Ende zu. Die erste Ackerkultur, die uns beschäftigt ist der Raps. Er braucht früh Nährstoffe, insbesondere Stickstoff. Der Zeitpunkt bestimmt aber die Befahrbarkeit des Feldes und die voraussichtliche Witterung.
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  • Neuproduzenten sind nach wie vor gesucht. Bild: Sebastian Hagenbuch

    Neuer Produzent: Zuckerrüben anstatt Kunstwiese

    Markus Frei aus Schötz LU hat 2021 erstmals die Zuckerrübe in seine Fruchtfolge aufgenommen. Er möchte produzieren, was nachgefragt wird.
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  • Hier waren grüne Blattläuse am Werk, die das Virus der Vergilbungskrankheit übertragen. 2021 wird der Zuflug überwacht und mittels App gewarnt. Bild: S. Jenni

    Zuckerrüben: Neues Regime zur Blattlauskontrolle

    Die Vergilbungskrankheit, die von der grünen Blattlaus übertragen wird, hat 2020 in vielen Anbauregionen zu extremen Verlusten geführt. Deshalb haben die kantonalen Fachstellen zusammen mit der Fachstelle für Zuckerrübenbau einen Monitoringdienst aufgegleist.
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  • Die Erhöhung der Diversität kann im extensiv und intensiv bewirtschaften Grasland zu ökonomischen Mehrwerten führen. Bild: Valentin Klaus/ETH Zürich

    ETH Zürich: Ist Artenvielfalt im Grasland ökonomisch?

    Mit dem interdisziplinären Forschungsprojekt «DiversGrass» untersucht an der ETH Zürich die Gruppe Agrarökonomie und -politik zusammen mit der Gruppe Graslandwissenschaften und Agroscope die Wirtschaftlichkeit von Artenvielfalt im Grasland.
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  • Die Untersaat im Raps unterdrückt die Unkräuter und ersetzt die Herbizidanwendung. Sie friert im Winter ab. Bild: Rebecca Schneider/HAFL

    HAFL: Die Projekte «Nachhaltiger Rapsanbau» und «Rapsanbau ohne Pyrethroide»

    Zahlreiche Versuche zeigen erfolgversprechende Massnahmen auf, um den Rapsanbau nachhaltiger zu gestalten. Sie haben in der Praxis jedoch noch wenig Anwendung gefunden. Die HAFL arbeitet für das Projekt «Nachhaltiger Rapsanbau» mit dem Forum Ackerbau und der Groupe Culture Romandie zusammen.
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  • Nach seiner jahrhundertelangen Anwesenheit gilt der Höckerschwan als so etabliert oder einheimisch wie die ursprünglich aus Südamerika stammende Kartoffel, so Stefan Bachmann von Bird Life Schweiz. Bild: Adobe Stock

    Stefan Bachmann von Bird Life Schweiz: «Schwäne sind Schweizer geworden»

    Höckerschwan und Graugans sind eingeführte Vogelarten. Ihre Bestände werden sich aber nicht ungebremst vergrössern, so Stefan Bachmann von Bird Life Schweiz. Rabenvögel sieht er als einige der wenigen Profiteure der industriellen Landwirtschaft in der Schweiz.
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