Thema: Pestizid-Initiative

  • Diese Traktoren auf dem Lindenhof in Watt sind bereit zur Sternfahrt. (Bilder Christian Weber)

    Zürcher Junglandwirte werben auf einer Sternfahrt für ein doppeltes Nein

    «Wir sind Teil der Lösung!» Unter diesem Motto sind heute Samstag rund 300 Zürcher Landwirte mit ihren herausgeputzten und mit Blumen geschmückten Traktoren unterwegs. Mit einer Sternfahrt werben sie für ein Nein gegen die beiden Agrar-Initiativen, über die am 13. Juni abgestimmt wird.
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  • Drei Parlamentarier und eine Konsumentenschützerin votierten auf Einladung des Zürcher Bauernverbands gegen die Trinkwasser- und Pestizidverbots-Initiative (v. l. n. r.): Ruedi Noser, Martin Haab, Babette Sigg und Philipp Kutter.(Bild Christian Weber)

    Zürcher Bauernverband: «Die Agrar-Initiativen bedrohen den Markt für Futtermühlen»

    Auf Einladung des Zürcher Bauernverband legten Praktiker, Parlamentarier und eine Konsumentenschützerin ihre Argumente gegen die beiden Agrar-Initiativen dar. Die Orientierung fand in einer Getreidesammelstelle und Futtermühle statt. Ein Ja zu den Initiativen würde diese gefährden.
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  • Alle Fakten, Hintergründe, Kommentare und Prognosen über die Trinkwasser- und Pestizid-Initiative. (Bild: Adobe Stock)

    Trinkwasser- und Pestizid-Initiative: Fakten, Recherchen, Kommentare und Prognosen

    Alle Fakten, Hintergründe, Recherchen, Kommentare, StandPunkte und Prognosen zur Trinkwasser-Initiative und die Pestizid-Initiative, über welche in der Schweiz am 13. Juni 2021 abgestimmt wird.
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  • Beim Grenzwert von 0,1 Mikrogramm Chlorothalonil pro Liter könnte man bedenkenlos jeden Tag (!) 13'500 Liter Wasser oder 100 Badewannen pro Tag leer trinken. (Bild: «die grüne» / Jürg Vollmer)

    Wie gefährlich sind Pflanzenschutzmittel wie Chlorothalonil und Glyphosat tatsächlich?

    Wie gefährlich sind Pflanzenschutzmittel wie Chlorothalonil und Glyphosat? Wieso sind die Grenzwerte in der Schweiz 100 Mal tiefer als im Ausland? Und wieso kann man pro Tag 100 Badewannen mit Schweizer Wasser trinken? Eine Spurensuche im Mikrogramm-Bereich.
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    ABO
  • In den Bereichen Einkommen, Selbstversorgung und Verhältnismässigkeit sieht Paul Richli Konflikte mit der Verfassung. (Bild pd)

    Sind die Initiativen verfassungstauglich? Agrarrechtler Paul Richli zweifelt

    Die Pflanzenschutz-Initiativen wurden von der Verwaltung zwar als gültig erklärt. Der Agrarrechtler Paul Richli zweifelt aber, ob sie mit der Verfassung überhaupt vereinbar wären.
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  • Gastautorin Jeanette Zürcher-Egloff ist Vizepräsidentin des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SBLV). (Bild Jeanette Zürcher-Egloff)

    Gastbeitrag: Wir Frauen vom Land stehen ein für eine faire Diskussion

    Nach dem 13. Juni müsse man sich zusammensetzten und ernsthaft über eine Agrar- und Ernährungspolitik diskutieren, ist Gastautorin Jeanette Zürcher-Egloff überzeugt. Weiter plädiert sie für eine faire Diskussion im Abstimmungskampf zu den Pflanzenschutz-Initiativen.
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  • Das Rindvieh spielt in der Verwertung von Nebenprodukten aus der Lebensmittelproduktion eine entscheidende Rolle. Die Trinkwasser-Initiative könnte das ändern.(Bild Samuel Rolli)

    Der Killersatz, der «in Gottes Namen im Initiativtext steht»

    Tiere sollten nur noch mit betriebseigenem Futter gefüttert werden, finden die Initianten der Trinkwasser-Initiative. Das hätte fatale Folgen für die Verwertung der pflanzlichen Nebenprodukte, die in einer Höhe von 365000 Tonnen aus der Lebensmittelproduktion anfallen. Sie würden faktisch zu Abfall.
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  • Hans Peter Hauser legt dar, was ein Ja zu den Initiativen für seinen Betrieb bedeuten würde. (Bild Christian Weber)

    Glarner Bauernverband: «Die Vielfalt der Landwirtschaft ist gefährdet»

    Der Glarner Bauernverband hat auf dem Hof von Hans Peter Hauser in Näfels seine Argumente gegen die Trinkwasser- und die Pestizidverbot-Initiative dargelegt. Die Hauptbotschaft: Ein Ja zu den beiden Initiativen bedroht die Biodiversität und kommt einem Zwang zu Bio gleich.
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  • Vertreter der Bündner Landwirtschaft werben für ein doppeltes Nein zu den beiden Pflanzenschutz-Initiativen (v. l. n. r.): Fadri Stricker, Astrid Derungs, Thomas Roffler und Ursin Gustin.(Bild Christian Weber)

    Bündner Bauernverband: «Die Initiativen sind zu extrem»

    Im Abstimmungskampf gegen die Trinkwasser- und Pestizid-Initiative hat der Bündner Baunernverband eine Referentin und drei Referenten aufgeboten. Der gemeinsame Tenor: «Die beiden Initiativen sind zu extrem.»
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  • Die Pferde würden durch die Annahme der Agrarinitiativen aus der Landwirtschaft verdrängt.. (Bild BauZ)

    Die Schweizer Pferdebranche lehnt die Agrar-Initiativen ab

    Die Annahme einer oder beider Agrar-Initiativen hätte grossen Einfluss auf die Pferdehaltung in der Schweiz. Obschon die Pferdezucht innerhalb der Nutztierzucht eine besondere Stellung einnimmt, stünden Landwirtschaftsbetriebe mit Pferden fütterungstechnisch vor riesigen Herausforderungen. Die Pensionsangebote würden sinken und die Preise steigen.
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