Thema: Milchpreis

Mindestens 5 Rappen mehr für Käsereimilch, oder die Lage werde ernst
Die Kommission Käsereimilch der Schweizer Milchproduzenten (SMP) sieht eine Preisanpassung auch für silofreie Milch als dringend nötig an. Es gehe nicht um Gewinn, sondern darum, die Produktion attraktiv zu erhalten.
Die SMP sieht in der Erhöhung des Milch-Richtpreises einen guten Kompromiss
Die SMP begrüsst die Erhöhung des Milch-Richtpreises als guten Kompromiss. Ausserdem haben sie beschlossen, sich aktiv gegen die Massentierhaltungs-Initiative einzusetzen.
«Wir fordern ultimativ mehr Respekt vor der Arbeit der Produzenten»
Wegen der Umstellung der Migros auf IP-Suisse-Milch wurde die Milch von Faireswiss aus den Regalen verbannt. Das missfällt der Bauerngewerkschaft Uniterre. Sie protestierte in Freiburg.
«Die Richtpreiserhöhung muss auch bei den Produzenten ankommen»
Dass der Richtpreis für A-Milch ab Mitte April um 5 Rappen steigen soll, ist nach Meinung des Berner Bauern Verbands ein richtiger erster Schritt. Die Erhöhung müsse aber auch umgesetzt und die weitere Entwicklung im Auge behalten werden.
Seit 1990 blieb der Preis für die Verarbeitung der Milch etwa gleich
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: 1950 kostete die Verarbeitung der Milch etwa neun Rappen – bei einem Produzentenpreis von 39 Rappen. Heute macht die Marge mit 78 Rappen pro Liter mehr als die Hälfte aus.
Für die Lage auf dem Milchmarkt ist die gesamte Branche verantwortlich
Unser Gastautor beschreibt die Funktionsweise der Branchenorganisation Milch. Deren Vorstand wird demnächst wieder gefordert sein, es geht um eine mögliche Richtpreiserhöhung.
Die Milch ist gefragt, aber immer weniger Betriebe wollen sie noch produzieren
Der Strukturwandel ist bei den Milchproduzenten doppelt so hoch wie bei den übrigen Landwirtschaftsbeitrieben. Die produzierte Menge bleibt trotz etwas besseren Preisen praktisch unverändert.
BIG-M: «Es ist fünf nach zwölf»
Wiederholt fordert die Basisorganisation für einen fairen Milchpreis eine Berechnung auf Grundlage der Produktionskosten. Sie verlangt eine Erhöhung des Richtpreises um 9 Rappen.
Der weite Weg vom Richtpreis bis zum Portemonnaie des Landwirten
Richtpreise sind gut und recht, doch müssen sie auch bei den Landwirten ankommen. Trotz boomendem Milchmarkt merken die Landwirte auf ihrem Konto wenig davon. Der Richtpreis wird erst am 2. März neu verhandelt.
Eine Preisdiskussion um den A-Richtpreis steht an
Der BLW-Molkereimilchpreisindex ist Abbild der Milchmarktsituation. Momentan rechtfertigt er eine Produzentenpreisdiskussion.