Thema: Milchmarkt Schweiz

Wieso verpulverte Hochdorf 500 Millionen Franken für eine riskante Strategie?
Von 2016 bis 2020 investierte die Hochdorf Holding 500 Mio Franken in eine Strategie, welche für die drittgrösste Molkerei der Schweiz verheerende Folgen hatte. Wie konnte es so weit kommen? Unsere Recherche zur gescheiterten «Strategie 2016–2020» führt nach Litauen, Ostdeutschland und in den Thurgau.
Hochdorf-CEO Ralph Siegl im Exklusiv-Interview: «Wir drehen an den grossen Schrauben»
Seit Januar 2022 ist Ralph Siegl neuer CEO der Hochdorf Gruppe. Der erfahrene Food-Profi greift beim angeschlagenen Milchverarbeiter konsequent durch: «Wir drehen nicht an den kleinen Schrauben, sondern an den grossen», erklärt Siegl im exklusiven Interview. Im Rahmen des Turnarounds zieht die drittgrösste Schweizer Molkerei unter anderem von der namensgebenden Gemeinde Hochdorf LU nach Sulgen TG.
Das ultimative Milch-Listicle: 7 × 7 Fakten aus dem Schweizer Milchmarkt
Im Schweizer Milchmarkt gibt es viele interessante Zahlen und Fakten. Wer weiss schon, dass eine Holstein Milchkuh drei Mal mehr Milch gibt als ein Eringer Rind? Oder dass in Graubünden viel weniger Milch produziert wird als im Kanton Zürich? Wir haben ein Listicle mit 7 × 7 Fakten aus der «Milch-Welt» gesammelt.
Wichtige Beschlüsse der Eidgenössischen Räte zur Landwirtschafts- und Ernährungs-Politik
In der Sommer-Session 2023 fassten Nationalrat und Ständerat eine ganze Reihe wichtiger Beschlüsse zur Landwirtschafts- und Ernährungs-Politik: Von den Revisionen des Landwirtschaftsgesetzes und des Raumplanungsgesetzes über die Einschränkung von Butter- und Milch-Importen bis zu schärferen Pestizidregeln beim Lebensmittelimport.
Der Milchverarbeiter Cremo schliesst seinen Produktions-Standort in Lyss
Der Freiburger Milchverarbeiter Cremo schliesst Ende Juni 2023 seinen Produktions-Standort in Lyss BE. Dieser wurde erst 2019 eröffnet, um mit lokaler Bio-Milch und Bio-Früchten einen neuen Geschäftszweig aufzubauen. Die Marke «Jardin du Seeland» ist aber mit ihren Bio-Joghurts und Bio-Quark gescheitert. «Ich sage das ganz ungeschminkt, das war ein Misserfolg», erklärt Cremo-Generalsekretär Thomas Zwald.
7 Fakten zur Qualität von «Die Butter», «Floralp» und «Rosalp» sowie zu Butter-Importen
Wir beantworten sieben Fragen rund um die Butter: Wie unterscheiden sich die Marken «Floralp», «Die Butter», «Rosalp» und «Kochbutter Import»? Wieso und aus welchen Ländern wird Butter in die Schweiz importiert? Oder wann ist Butter-Saison für Produzenten und Konsumenten?
Bei den Branchenorganisationen im Schweizer Milchmarkt ist nichts in Butter – Editorial von Jürg Vollmer
Neben der bekannten BOM Milch sind die BOB Butter und die BSM Schweizer Milchpulver die grossen Unbekannten im Schweizer Milchmarkt. Diese Branchenorganisation sind stark abhängig von den Grosskonzernen Cremo, Emmi, Mittelland Molkerei (gehört Emmi) und Hochdorf – und dies zum Nachteil der Milch produzierenden Landwirte, kritisiert «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer in seinem Editorial.Lesen
Bauernverbände wollen BOB Butter und BSM Milchpulver in die BOM Milch integrieren
Gleich sechs Bauernverbände würden die BOB Butter und die BSM Schweizer Milchpulver in die BOM Milch integrieren: Schweizer Bauernverband und Berner Bauern Verband, IP-Suisse und Bio Suisse, die IG Bauern Unternehmen und Big-M. Aber die Schweizer Milchproduzenten SMP und die Branchenorganisation BOM Milch selbst sind dagegen.
Die unbekannten Branchenorganisationen: BOB Butter und BSM Schweizer Milchpulver
Die Branchenorganisationen BOB Butter und BSM Schweizer Milchpulver sind die zwei grossen Unbekannten im Schweizer Milchmarkt. Vor allem die BOB Butter ist ein mächtiger Akteur. Wie sind die Organisationen entstanden? Und welche Aufgaben haben sie heute noch? Braucht es die BOB und BSM noch?
«Wo ist die BO Milch, deren Legitimation in der Existenzsicherung der Milchbauern besteht?» – «StandPunkt» von Meret Schneider
«Wo ist die Branchenorganisation BO Milch, deren Legitimation eigentlich in der Existenzsicherung und Vertretung der Milchbauern besteht?» Das fragt Nationalrätin Meret Schneider in einem «StandPunkt» (2. Teil). Ein Blick zurück auf den ersten «Milchkrieg» 1912/1913 zeige, seit 110 Jahren habe sich wenig geändert im Milchmarkt Schweiz.