Thema: Mais

  • Die Fachstellen sind sich einig, der Maiswurzelbohrer kann nur mit einer Anbaupause in der Schweiz reguliert werden. (Bild BauZ)

    Maiswurzelbohrer: Und die Anbaupausen bringen doch etwas!

    Bei der Frage, ob Anbaupausen den Maiswurzelbohrer bekämpfen können, gehen die Meinungen offenbar auseinander. Experten sind von deren Wirkung überzeugt, bezweifeln aber jene von Mulchen.
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  • Die Erträge beim Körnermais liegen heuer noch deutlich über der guten Ernte von 2019. Die Spannweite der Erträge liegt 2020 zwischen 80 und 150 kg trockener Körnermais je Are.(Quelle Agristat und Umfrage BauZ/Grafik Bauz)

    Ein gutes Jahr für den Körnermais

    Die Erträge beim Körnermais sind gut bis sehr gut mit Spitzenerträgen bis 150 kg je Are. Die Druschfläche ist grösser als sonst, weil die Futterversorgung gut ist.
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  • Das Sorghum-Feld der Familie Poupon in Charmoille (JU) war schwer zu ernten. Die Pflanzen waren geknickt. (Bild zVg)

    Sorghum statt Mais: Das geht, hat aber seine Tücken

    Als Ersatz für Mais ist Sorghum resistent gegenüber Trockenheit und wird weniger gerne von Wildtieren gefressen. Das Süssgras neigt aber durch die teils enorme Wachstumshöhe von drei bis vier Metern zu Lagerung, was die Ernte erschwert.
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  • Ein grosses Netz von Pheromon-Fallen erlaubt die Überwachung des Maiswurzelbohrers. (Bild Agroscope)

    Maiswurzelbohrer: Wieso die Schweiz den Milliarden-Dollar-Käfer im Griff hat

    Der Maiswurzelbohrer ist ein gefährlicher Schädling. Seit einigen Jahren tritt er auch in der Schweiz regelmässig auf. Im Gegensatz zu anderen Ländern konnte er sich hier bisher nicht etablieren. Der Grund ist die Fruchtfolge.
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  • Der Maiswurzelbohrer ist der gefährlichste Schädling im Maisanbau. Seine Larven ernähren sich von den Maiswurzeln und können Ertragsausfälle bis zu 50 Prozent verursachen. (Bild Agroscope)

    Maiswurzelbohrer jetzt auch im Inland beobachtet

    Gesamtschweizerisch wurden in diesem Jahr weniger Maiswurzelbohrer gefangen. Die kantonalen Pflanzenschutzdienste beobachten allerdings ein vermehrtes Auftreten in der Innerschweiz.
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  • Die Wischmaschine kommt vor allem bei der Silomaisernte und beim Güllen zum Einsatz. Bild: zVg

    Strassen putzen gehört dazu

    Durch landwirtschaftliche Fahrzeuge verschmutzte Strassen lassen sich im Herbst nicht immer vermeiden. Wichtig ist eine umgehende Reinigung – dem Image und der rechtlichen Absicherung zu Liebe. Landwirte und Lohnunternehmer müssen vor der Arbeit klären, wer für die Reinigung zuständig ist.
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  • Bauern dürfen Krähen schiessen

    Bauern dürfen Krähen schiessen

    Droht Schaden an landwirtschaftlichen Kulturen, dürfen Rabenkrähen ganzjährig erlegt werden. Dafür kann man sich bei der Wildhut Unterstützung holen.
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  • Dort, wo noch Mais steht, können in einzelnen Parzellen Schäden durch Fusarien beobachtet werden. (Bild D. Metzger)

    Mulchen hilft gegen Fusarien in der Folgekultur nach Mais

    Nach der Maisernte sollte das Maistroh zerkleinert werden. Das hält den Fusariendruck tief und reduziert zudem Maiszünsler-Larven. Aufgrund der feuchten Witterung sollte noch mit der Weizensaat zugewartet werden.
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  • Karte mit Fallenstandorten. Bei Maiswurzelbohrer-Fängen muss im Umkreis von 10 Kilometern die Fruchtfol-ge-Einschränkung eingehalten werden (rot markierte Gebiete). (Karte Agroscope)

    Agroscope: Die Situation um den Maiswurzelbohrer in der Schweiz ist stabil

    Insgesamt wurden in der Schweiz in diesem Jahr deutlich weniger Maiswurzelbohrer gefangen als 2019. Die Anzahl Fundorte blieb aber gleich.
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  • 2020 ist ein gutes Maisjahr. Wegen dem Maiswurzelbohrer ist der Maisanbau 2021 in verschiedenen Regionen in der Ostschweiz zum Teil stark eingeschränkt. (Bild js)

    Maiswurzelbohrer: Mulchen und Oberflächenbearbeitung statt Anbaupause

    Im St. Galler Rheintal ist der Maisanbau nächstes Jahr stark eingeschränkt. Bruno Inauen, Chef des Landwirtschaftsamt St. Gallen, würde sich eine einfachere und praktikablere Lösung wünschen. Es liege am BLW, die heutigen Vorgaben anzupassen.
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