Thema: Jagd

  • Im Wallis sollte es nach Berechnungen der Forschenden 12 bis 20 Prozent mehr Luchse geben. (Bild Stéphane Mettaz)

    Studie zeigt: Im Wallis wurde der Luchs systematisch gewildert

    Wilderei scheint der Grund für die überraschend wenig Luchse im Wallis zu sein. Ein internationales Forschungsteam hat Beweise dafür entdeckt: ein Netz von illegalen Luchsfallen.
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  • Wildschweine tragen nachweislich zur Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Europa bei. (Bild Volodymyr Burdyak)

    Afrikanische Schweinepest: Kanton Thurgau führt Beprobung toter Wildschweine ein

    Ab dem 1. Juni 2021 müssen die Kadaver von verendet aufgefundenen, krank erlegten oder dem Strassenverkehr zum Opfer gefallenen Wildschweinen vorsorglich untersucht werden. Damit soll die Umsetzung des ASP-Früherkennungsprogramms des Bundes sichergestellt wird.
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  • Was die vorgesehenen Regelungen für den Herdenschutz angeht, ist kaum eine Partei ganz zufrieden. (Bild Wildfaces / Pixabay)

    Vernehmlassung zur Jagdverordnung: Niedrigere Abschussschwelle für Wölfe stösst auf Zustimmung

    Nach dem Scheitern des neuen Jagdgesetzes an der Urne soll eine Revision der Jagdverordnung einen leichteren Abschuss von räuberischen Wölfen erlauben. Das stösst auf Zustimmung. SVP und Bauernverband wünschen sich noch tiefere Abschussschwellen. Umweltkreise und Links-Grün setzen auf mehr Herdenschutz.
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  • Schafe und andere Nutztiere vor dem Wolf zu schützen, kostet Zeit und Geld. Solche Massnahmen müssten kostendeckend entschädigt werden, fordert der Schweizer Tierschutz STS. (Bild BauZ)

    STS: Es braucht mehr Geld für den Herdenschutz und mehr Tierschutz bei der Jagd

    Die vorgeschlagenen Änderungen in der Jagdverordnungen seien mehrheitlich akzeptabel, so der Schweizer Tierschutz STS. Es müsse aber der Herdenschutz besser gefördert werden und gewisse Jagdpraktiken seien zu verbieten.
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  • Aus Sicht der Umweltverbände sind tiefere Risszahlen bis zu Eingriffen in die Wolfsbestände bei Rindern und Pferden angebracht, nicht aber bei Alpakas und Lamas. (Bild gamagapix / Pixabay)

    Umweltverbände fordern mehr Geld für den Herdenschutz und teilweise Anpassung der Abschussschwellen

    Zwar erfülle die zur Vernehmlassung vorgelegte Revision der Jagdverordnung einige wichtige Vorgaben, es sind aus Sicht von Umweltverbänden aber noch wichtige Anpassungen zu machen.
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  • Oftmals fehlt die Zeit, um die behördlichen Bewilligungen einzuholen, denn die Tierärzte müssen im Notfall sofort handeln. (Bild Pixabay)

    Tierärzte sollen verletzte Wildtiere sofort behandeln dürfen

    Die Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte fordern in der Stellungnahme zur Revision der Jagdverordnung, dass Tierärzte verletzte Wildtiere in Zukunft auch ohne behördliche Bewilligung behandeln dürfen. Die jetzige Situation sei tierschutztechnisch nicht mehr haltbar.
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  • Der Schutzhund ist gefragt. Es wird ein Anstieg der Wolfspopulation erwartet, damit steigt der Druck auf Nutztiere und ihre Halter weiter.(Symbolbild Aline Küenzi)

    ZBB: Der Wolf muss stärker reguliert werden

    Zentralschweizer Bauernverbände sind unzufrieden mit den Vorschlägen bei der Revision der Jagdverordnung. Sie verlangen tiefere Limiten bei getöteten oder verletzten Nutztieren, wann ein Wolf abgeschossen werden darf.
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  • Roland Norrer ist  Professor für öffentliches Recht und Recht des ländlichen Raums an der Universität Luzern. (Bilder Pixabay / Uni Luzern )

    Gastbeitrag: Wie weiter? Das Zusammenleben mit dem Wolf aus rechtlicher Sicht

    Der Wolf und seine Verbreitung sorgen politisch für zahlreiche Auseinandersetzung. Nach dem Nein zum Jagdgesetz ist eine Analyse aus rechtlicher Sicht angezeigt. Unser Gastautor ist als Professor mit Spezialgebiet für ländliches Recht prädestiniert dafür.
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  • Die Kantone sollen gemäss Erläuterungsbericht Weideflächen als «nicht schützbar» bezeichnen können. Risse auf solchen Weiden werden dann auch ohne Herdenschutzmassnahmen angerechnet. (Bild reginasphotos / Pixabay)

    Neue Jagdverordnung in der Vernehmlassung: Wolfs-Abschuss bereits nach 10 gerissenen Schafen oder drei Rindern

    Die revidierte Jagdverordnung ermöglicht raschere Eingriffe in die Wolfsbestände. Ausserdem werden mehr Herdenschutzmassnahmen unterstützt und die Entschädigungen dafür erhöht.
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  • Der Wolf M135 ist offenbar vom Kanton Aargau bis in Appenzellische gewandert. (Symbolbild pixabay)

    Wolf M135 wanderte vom Aargau ins Appenzellische

    Mehrere Nutztierrisse im Appenzellerland konnten dem Wolf «M135» zugeordnet werden. Dieser hat einen weiten Weg hinter sich.
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