Thema: International

Grenzschutz ist nicht in Stein gemeisselt
Aktuell sieht Markus Zemp keine unmittelbar Gefahr eines gravierenden Abbaus des Grenzschutzes für Schweizer Fleisch. Dennoch plädiert der Präsident der Proviande dafür, den Export von Fleisch anzukurbeln. Der Grenzschutz halte nicht ewig, sagte er an der Ostschweizer Regionaltagung der Anicom.
Deutschland: Agrarhaushalt auf Rekordhöhe
Dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stehen im nächsten Jahr über 6,3 Milliarden Euro zur Verfügung – so viel Geld wie noch nie.
Bundesrat verabschiedet Freihandel mit Ecuador
Der Bundesrat hat heute das Freihandelsabkommen der Efta mit Ecuador sowie das modernisierte Abkommen mit der Türkei verabschiedet.
Furcht vor hartem Brexit
Das Vereinigte Königreich ist ein wichtiges Exportland für Agrarprodukte aus der EU. Aus diesem Grund hofft die Landwirtschaft aus den EU-Staaten auf einen geordneten Brexit.
Uniterre legt sich nicht aufs Horn fest
Der Verein Uniterre, der sich für Respekt vor Mensch, Tier und Erde einsetzt, hat bei der Hornkuh-Initiative die Stimmfreigabe entschieden.
Neue Proteine für Frankreich
Frankreich will zu einem weltweit führenden Anbieter von neuartigen Proteinquellen werden. Das geht aus einer Strategievereinbarung hervor, die Landwirtschaftsminister Didier Guillaume heute mit Vertretern der Ernährungswirtschaft in Paris unterzeichnet hat.
GB: Palmöl-Boykott könnte zu mehr Abholzung führen
Laut einem Bericht der University of Kent und Oxford richtet ein Palmöl-Boykott grösseren Schaden an. Denn ein Ersatz durch andere Pflanzenölsorten würde mehr Pestizide, mehr Düngemittel und Land benötigen.
Deutschland: «Grüne» Berufe gut positioniert
In Deutschland sind die Ausbildungszahlen der «grünen» Berufsrichtungen stabil.
EU-Kommission soll GVO-Richtlinie überarbeiten
Die Europäische Kommission soll mit Blick auf die neuen Züchtungstechniken die EU-Richtlinie für gentechnisch veränderte Organismen (GVO) überarbeiten.
Lebensmittel: Italien gegen Ampelkennzeichnung
Italiens Regierung lehnt eine Ampelkennzeichnung bei Lebensmitteln weiterhin ab. Landwirtschaftsminister Gian Marco Centinaio bezeichnete die aktuelle Diskussion bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über eine entsprechende farbliche Kennzeichnung des Fett-, Zucker- oder Salzgehaltes in Lebensmitteln als «wirklich anmassend».