Thema: Gülle

  • Olivia Mäder aus Bettlach ist im zweiten Lehrjahr als Landwirtin in Combremont le Petite bei Serge Tharin tätig. (Bild Olivia Mäder)ieb in

    Das erste Mal Gülle ausbringen auf dem Lehrbetrieb

    Die angehende Landwirtin Olivia Mäder weiss, wann man güllen darf. Ende Februar hat sie in diesem Jahr das erste Mal Gülle ausbringen können.
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  • Die passende Abdeckung der Güllegrube soll Ammoniakemissionen und Geruchsstoffe bis zu 80 % reduzieren. Das Beachten der Lufttemperatur und -feuchtigkeit bei der Ausbringung bleiben jedoch wichtige Faktoren bei der Reduktion von Luftschadstoffen. (Bild BFH HAFL)

    Jetzt muss der Deckel drauf auf die Güllesilos

    17 % aller Güllelager der Schweiz sind unbedeckt. Dies soll sich in Folge der Revision der Luftreinhalteverordnung bis spätestens 2030 ändern. Es emittiere zu viel Ammoniak aus den Güllegruben. Obwohl die Konstruktionskosten beachtlich sind, lohnt sich die Abdeckung.
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  • Die Jauche eines Landwirtschaftsbetriebs gelang in den Waldibach in Rothenburg, wodurch ein Grossteil des Fischbestandes vernichtet wurde. (Bild Kapo Luzern)

    Luzerner Landwirt wegen Gewässerverschmutzung angezeigt

    Am Dienstag kam es in der Luzerner Gemeinde Rothenburg zu einer Gewässerverschmutzung durch Gülle. Der grösste Teil des Fischbestands im Waldibach wurde dabei vernichtet. Der verantwortliche Landwirt werde angezeigt, so die Kapo Luzern.
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  • Die Belüftung der Gülle hat zum Ziel, aerobe Rotte-Prozesse und somit sauerstoffliebende Mikroorganismen zu fördern.  Dies wiederum macht den Hofdünger geruchsarm und ist weniger ätzend für Bodenlebewesen und Pflanzen. Diverse Lösungen existieren. (Bild Pan Agro)

    Gülle, die atmen kann, ist besser für Pflanzen, aber umstritten

    Die aerobe Behandlung des Hofdüngers erhöht die Pflanzenverträglichkeit und verhindert die Bildung von Geruchsstoffen. Ein Tauchgang durchs «Pschüttloch» zeigt, wie das die sauerstoffliebenden Mikroorganismen tun.
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  • Kommen mit der Gülle mehr Nährstoffe aufs Feld, als die Pflanzen aufnehmen können, belastet das die Umwelt. Besonders gross ist der Optimierungsbedarf in Sachen Nährtsoffüberschüssen in Gebieten mit hohen Tierbeständen wie im Kanton Luzern. (Bild Cécile Stäger / Agroscope)

    In Luzern entsteht ein Betriebsnetz zur Erforschung von Nährstoffflüssen

    Versuche mit Massnahmen zur Reduktion von Stickstoff- und Phosphoremissionen sowie zur Steigerung der Nährstoffeffizienz sollen praxistauglich sein. Daher wird in Zukunft «on-farm» geforscht.
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  • Er soll freiwillig bleiben: Nach dem Ständerat unterstützt auch die WAK-N eine Motion von Peter Hegglin, die kein Obligatorium für Schleppschläuche will. (Bild Adrian Krebs)

    Nationalratskommission will weiter fördern: Schleppschlauch-Obligatorium wackelt stark

    2020 hat der Bundesrat ein Schleppschlauch-Obligatorium ab 2022 beschlossen. Nach dem Ständerat zieht nun aber auch die Wirtschaftskommission des Nationalrats die Notbremse. Sie will weiter fördern und keine Pflicht.
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  • Obwohl es erst Februar ist, sind schon viele Güllekästen sehr voll. (Bild zVg)

    Die Güllelöcher drohen zu überlaufen

    Wegen anhaltender Regenfälle und der Schneeschmelze läuft jetzt zusätzliches Wasser in die Jauchegruben. Die Kapazität wird vielerorts sehr knapp. Darf man im Winter überhaupt Güllen?
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  • Das viele Abwasser aus den Laufhöfen gelangt auch in die Güllegruben. Jetzt noch umso mehr.(Bild aw)

    Die Güllegruben überlaufen, es kommt zusätzlich viel Regenwasser aus den Laufhöfen

    Die Güllekapazität wird für viele Bauern zum Engpass. Wer jetzt trotzdem güllt, gefährdet auch das Gewässer. Ausnahmebewilligungen für die Güllung zu Unzeiten gibt es nicht, sagt das Bundesamt für Umwelt.
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  • Gedeckt werden die Güllelager mit beschichtetem Trapezblech, welches mit den Bindern verschraubt wird. (Grafiken Erni Holzbau AG)

    Güllelager kann man auch mit Holz abdecken

    Statt Beton oder Kunststoff empfehlen sich Lösungen mit Holz. Der Unterhalt sei einfach und beim Bau sind Eigenleistungen möglich. Ein Luzerner Pilotprojekt steht kurz vor dem Start.
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  • Der Aufbau für einen Schleppschlauchverteiler muss für jedes Fass, ob neu oder alt, individuell gemacht werden. In jedem Fall sind die Achs- und Deichsellast zu beachten. (Bild Kohli AG)

    Schleppschlauch nachrüsten ist fast immer möglich

    Schleppschlauchverteiler bringen Gülle ressourcenschonend auf die Felder und Wiesen. Oft ist Umrüsten von älteren Fässern eine gute Möglichkeit. Auch eine gemeinsame Investition ist oft sinnvoll.
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