Thema: Gewässer

  • Die Diskussion um die Gefährdung der Gesundheit durch Pflanzenschutzmittel wird oft emotional geführt. Syngenta wünscht sich mehr faktenbasiertes Vorgehen. (Symbolbild Pixabay)

    Etappensieg für Syngenta: Chlorothalonil nicht mehr «wahrscheinlich krebserregend»

    Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass der Bund Chlorothalonil nicht länger als «wahrscheinlich krebserregend» bezeichnen darf. Auch dessen Metaboliten sind nicht mehr «relevant» zu nennen.
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  • Daniel Weber, Präsident der Landwirtschaftlichen Organisation Seeland und Roman Wiget, Geschäftsführer der Seeländischen Wasserversorgung, hoffen bei ihrer Rückkauf-Aktion auf schweizweite Signalwirkung. (Bild SWG/LOS)

    Seeland: Rückkauf-Aktion für Chlorothalonil zum Schutz der Gewässer

    Für 12 Franken pro Liter kaufen die Seeländische Wasserversorgung (SWG) und die Landwirtschaftliche Organisation Seeland (LOS) morgen Mittwoch Pflanzenschutzmittel mit dem seit Januar verbotenen Wirkstoff Chlorothalonil zurück.
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  • Der Albertswilerbach bei Gossau war ein Bach, der zu stark mit Pflanzenschutzmitteln belastet war. (Bilder Stefanie Giger)

    Gewässerqualität: Im Kanton St. Gallen sind Bäche in einem schlechten Zustand

    Um die Qualität der St. Galler Gewässer steht es nicht zum Besten. Fast zwei Drittel der 70 untersuchten Bäche sind in einem schlechten Zustand. Das ergaben Messungen des Amts für Wasser und Energie.
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  • In 13 Walliser Brunnen konnten Chlorothalonil-Metaboliten nachgewiesen werden. (Bild Matthias Böckel/pixabay)

    Wallis: Chlorothalonil im Grund- und Trinkwasser nachgewiesen

    Das Wallis hat in der gesamten Rhonetalebene Untersuchungen zu Chlorothalonil im Trink- und Grundwasser durchgeführt. In 13 von 25 untersuchten Grundwasserfassungen, die Trinkwasser liefern, seien Metaboliten vorhanden gewesen. Bei den Analysen des Grundwassers in der Talebene wurden in 25 von 61 Messstationen Chlorothalonil-Metaboliten nachgewiesen.
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  • Der Luzerner Regierungsrat will weniger Phosphor im Baldeggersee (Bild), Hallwilersee und Sempachersee. Mit den verordneten Massnahmen sind nicht alle Betroffenen einverstanden.(Bild BauZ)

    Luzern: Beschwerden gegen das Phosphor-Projekt

    Eine Gruppierung von betroffenen Landwirten in den Seeeinzugsgebieten wehrt sich gegen das kantonale Phosphor-Projekt des Luzerner Regierungsrats. Die Vorschläge der Gruppierung seien zu wenig miteinbezogen worden, sagt Heinz Schmid.
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  • Mehrere Dutzend Fische verendeten. (Symbolbild lid)

    Fischsterben kann jetzt einheitlich berechnet werden

    In der Schweiz kommt es häufig zu durch den Menschen verursachten Fischsterben. Da der Verursacher dafür bezahlen muss, hat das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hat jetzt ein Berechnungstool publiziert.
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  • Schmierstofflager mit Auffangwanne unten. (Bild zVg)

    Gewässerschutzkontrollen: Häufig fehlen die Wannen

    Wie erwartet sind auf den Bauernhöfen die Schmierstofflager am ehesten noch nicht konform ausgestattet, denn auch Ölfässer und Fette müssen in einer Wanne stehen. Die Gülleentnahmeplätze seien nach der Präzisierung weniger problematisch.
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  • Damit beim Gülleausbringen nicht die Umwelt zu Schaden kommt, ist der richtige Zeitpunkt dafür entscheidend. (Bild WFranz/Pixabay)

    Appenzell: Ein Ampelsystem fürs Güllen zum Schutz der Umwelt

    Der Kanton Appenzell Innerrhoden hat ein Konzept fürs Ausbringen von Gülle erarbeitet. Damit sollen Landwirte und Behörden unterstützt werden.
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  • Die im Evian gefundenen Mengen liegen 16mal unter dem Grenzwert des Bundes. (Bild Pixabay)

    Chlorothalonil in Evian-Wasser gefunden – ist das Mineralwasser bedenklich?

    Dass ein Abbauprodukt von Chlorothalonil in abgefülltem Mineralwasser gefunden wurde, ist beunruhigend. Es lohnt sich aber ein genauerer Blick, um die Situation beurteilen zu können.
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  • Gerade im Ökoheuet treten die regionalen Unterschiede zutage, bringen für den Landwirten einen Bürokratiedschungel und der Natur eher wenig Nutzen.(Bild Daniela Joder)

    Analyse: Ressourcen für Fortschritt nutzen statt für die Fehlersuche

    Der Kantönligeist treibt in der Landwirtschaft munter seine Blüten. Redaktorin Daniela Joder fragt sich, ob das System kantonal unterschiedlicher Vorschriften und Massnahmen zielführend ist, und ob man nicht mit mehr Selbstbestimmung besser arbeiten könnte.
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