Thema: Getreide

Nach einer katastrophalen Ernte 2021 normalisiert sich die Situation am Getreidemarkt
Trotz der Turbulenzen auf dem internationalen Markt sind die Vermarktungsbedingungen der letztjährigen Ernte ausgeglichener und ruhiger. Bisher wurde weniger Getreide importiert, als freigegeben wurde. Die inländische Versorgung sei demnach gewährleistet.
Der CCC-Einsatz sollte bereits erfolgt sein
Ab Stadium DC 31 ist der Halmverkürzer CCC im Weizen nicht erlaubt. Andere Produkte wie Moddus müssen zur Anwendung kommen. Im Raps ist der Stängelrüssler kein Problem mehr. Ab jetzt sollte eher der Rapsglanzkäfer kontrolliert werden. In den Zuckerrüben müssen ab Auflaufen Schnecken überwacht werden.
Grössere Flächen bei Dinkel, Sonnenblumen, Soja, Hafer, Gerste und Raps
Swissgranum erwartet bei Brotgetreide und Proteinpflanzen insgesamt eine stabile Anbaufläche in diesem Jahr. Abnahmen werden bei Futterweizen und Roggen prognostiziert.
Die Sortenwahl ist wichtiger als die Fungizidstrategie, sagen HAFL-Forscher
Versuche im Rahmen des Berner Pflanzenschutzprojektes zeigen, dass eine einmalige Fungizidbehandlung im Getreide völlig ausreichend ist. Ertrag und Qualität könnten durch die Sortenwahl sogar noch verbessert werden.
Gran Alpin hätte lieber mehr Berggerste als Roggen
Gran Alpin produziert Getreide im Berggebiet und führte am 23. März ihre Mitgliederversammlung durch. «Wir brauchen mehr Speise- und Braugerste sowie Buchweizen», sagte Geschäftsführerin Maria Egenolf. Das war das wichtigste Traktandum an der 36. Mitgliederversammlung der Genossenschaft in Müstair.
Erste Rapsglanzkäfer sind eingeflogen
Der Schädling ist ab Stadium DC 53 regelmässig zu kontrollieren und bei Bedarf zu behandeln. Eine Behandlung ist jedoch erst ab Stadium DC 53 angezeigt. Im Getreide sollte die Unkrautregulierung zeitnah erfolgen.
Funktionierender Rohstoffhandel bei weniger Turbulenzen
Die grossen Preisschwankungen auf den Rohstoffmärkten letztes Jahr waren Thema an der Generalversammlung der Schweizer Getreidebörse Luzern.
Bei den Pflanzkartoffeln hatten die Zentralschweizer schon bessere Jahre
Auf insgesamt 183 ha wurde im vergangenen Jahr Getreide vermehrt und auf 50 ha Pflanzkartoffeln angebaut. Bei den Pflanzkartoffeln gab es 2022 jedoch verschiedene Herausforderungen, die sich negativ auf die Erträge auswirkten.
Was bringen Sortenmischungen im Weizenanbau?
Das Interesse am Mischanbau von Sorten steigt: Nicht zuletzt wegen den Debatten um Nachhaltigkeit und Stabilität der landwirtschaftlichen Produktion. Was sind die Vor- und Nachteile von Sortenmischungen?
Futtersäcke gehören für Marlene Kamber zum Tagesgeschäft: «In der Produktion muss ich aber nicht alles wissen»
Marlene Kamber leitet seit drei Jahren die Niederhäuser AG. Beim schrittweisen Einstieg hat die Quereinsteigerin gemerkt, wie sehr sie die Mühle interessiert. Gender-Themen sind für sie aber nicht speziell wichtig.