Thema: Getreide

Eine späte Wintersaat kann auch Vorteile bringen
Im Hinblick auf den Unkrautdruck kann die späte Winterweizensaat durchaus eine Chance darstellen. Auf eine Hofdüngergabe sollte auf diesen Flächen verzichtet werden.
Rückblick mit der Sammelstelle: Viel Aufwand durch Mykotoxine
Die Getreideernte 2024 war auch für Sammelstellen eine Herausforderung. Wo möglich, wird die Ware aufbereitet. So auch in der Wirth Getreide AG, die mit sieben Kilometer Kabel ihren Weg in die digitale Zukunft beschreitet.
Welche Faktoren sorgten für die schlechte Getreideernte 2024?
Je nach Sammelstelle zeigen sich unterschiedliche Muster, welche Posten vermehrt hohe Mykotoxinwerte aufwiesen. Das sind wertvolle Hinweise für das nächste Anbaujahr.
Unser tägliches Brot – die Schweiz muss zusätzliches Getreide importieren
Die backfähige Brotgetreidemenge liegt insgesamt knapp einen Drittel unter derjenigen des Vorjahres. Es wird nicht reichen, um den Bedarf im Inland zu decken. So wurden zusätzliche Importe beantragt.
Tiefste Brotweizen-Ernte seit 25 Jahren
Regen und Lichtmangel sorgte für tiefe Erträge in allen Getreidearten. Für das Jahr 2025 beantragt die Branche eine Erhöhung des Import-Kontingents.
Wegen der schlechten Ernte bewilligt der Bund 20 000 Tonnen Zusatzimporte
Das kalte und nasse Wetter sorgt für eine schlechte Getreideernte. Rund ein Drittel tiefer als in durchschnittlichen Jahren schätzt die Branche den Ertrag ein. Nun bewilligt der Bund zusätzliche Importe um den Bedarf zu decken.
20'000 t Mahlweizen abgewiesen, 2'000 t wegen Mykotoxinen entsorgt
In der Hälfte, bis Dreiviertel der Fälle waren zu hohe Mykotoxinwerte der Grund dafür, dass Brotweizen als Futter vermarktet werden muss. 2024 stellt Swiss Granum eine häufigere und insbesondere bei Triticale eine DON-Belastung fest.
Dampf fürs Saatgut behauptet sich auch bei Nässe
Trotz vieler Niederschläge im laufenden Jahr ist dampfbehandeltes Saatgut auch heuer frei von Pilzsporen. Das bestätigen Untersuchungen von Agroscope.
Ungräser zeitig und richtig bekämpfen
Idealerweise erfolgt die Bodenherbizidbehandlung im 1- bis 2-Blatt-Stadium. Dabei ist auf das richtige Mittel zu achten.
«Lieber eine späte Saat als eine schlechte Saat»
Während das optimale Saatdatum langsam verstreicht, werden die Landwirte zunehmend nervös. Wie geht man agronomisch mit dieser Realität um?