Thema: Forschung

«Positive Tendenz»: Ein gänzlich anderer Befund zur Biodiversität
Schweizweit sei die Tendenz positiv und die Richtung stimme, analysiert der Bündner Biologe Marcel Züger. Damit überzeugt er aber nicht alle.
Emissionen im Stall: Woher Ammoniak kommt und wohin es geht
Ammoniak verflüchtigt sich auf verschiedenen Stufen. Diverse Massnahmen helfen, die Emissionen zu reduzieren.
Apenninschwingel: Verwandt, aber nicht gleich wie Wiesen- und Rohrschwingel
Während die Futterpflanze in mittleren Höhenlagen von Kreuzungsprodukten konkurrenziert wird, ist der Apenninschwingel auf Alpweiden weit verbreitet.
Laufstall-Kühe zeigen auf der Weide weniger Kontaktverhalten
Eine Maturaarbeit vergleicht das Sozialverhalten von Kühen aus Anbindehaltung und Laufstall – und kommt zu überraschenden Ergebnissen.
Zuckermelonen aus der Schweiz
Die ändernden klimatischen Bedingungen könnten den Anbau von Zuckermelonen in der Schweiz bald ermöglichen. Dies wäre ein interessantes Produkt zur Direktvermarktung. Jedoch machen Pilzkrankheiten der Kultur zu schaffen.
Virtueller Zaun im Test bei Milchkühen
Agroscope untersucht den Einsatz des Nofence-Systems aus Norwegen und dessen Auswirkungen auf das Tierwohl.
Probanden für Pestizid-Monitoring gesucht
Staub- und Haarproben sollen Aufschluss darüber geben, welchen Stoffen Kinder ausgesetzt sind. Gefragt sind Teilnehmerfamilien aus der Landwirtschaft.
Die Zukunft gehört den pilzwiderstandsfähigen Rebsorten
Aktuell beträgt in der Schweiz die Rebfläche von pilzwiderstandsfähigen Trauben (PIWI) nur drei Prozent. Doch mit PIWI-Trauben kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in Reben um 80 Prozent reduziert werden, von rund zwölf auf zwei Spritzungen pro Jahr.
Warum bleibt Alppersonal treu? HAFL- und SAV-Forschung liefert Einblicke
Welche Faktoren führen dazu, dass das Alppersonal jedes Jahr zurückkehrt? Ein Forschungsprojekt der HAFL und des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband SAV soll Klarheit bringen.
«Es ist schon lange überfällig, dass sich die Landwirtschaft organisiert»
Die industrielle Landwirtschaft befinde sich in einer Sackgasse, sagt ETH-Professorin Johanna Jacobi. Als Agrarökologin forscht sie zu Alternativen. Erfahrungen aus den Ländern des Südens könnten auch den hiesigen Bauern zugutekommen, sagt sie im Interview.