Thema: Biodiversität

  • Petra Horch und Klaus Robin starten die Suche nach Braunkehlchen. Gefunden haben sie vor allem Velofahrer.(Bild Tomas Wüthrich/Haupt-Verlag)

    Buchtipp: Lesend Fachleute auf der Suche nach bedrohten Arten begleiten

    «Arten vor dem Aus» hat einen unterhaltsamen Zugang zur Biodiversitätskrise, ohne abzuwiegeln. Die Reportagen bieten viel Wissenswertes und sind angenehm zu lesen, auch wenn das Fazit dasselbe bleibt: Die Artenvielfalt in der Schweiz ist bedroht.
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  • Nicht nur die Landwirtschaft, auch Verkehr, Siedlungen, die Energieproduktion oder die Abwasserbewirtschaftung gestalten die Landschaft und beeinflussen die Biodiversität. (Symbolbild PIxabay)

    Studie: 30 bis 40 mal mehr Geld für biodiversitätsschädigende Subventionen als für die Förderung der Artenvielfalt

    Eine neue Studie fand 162 Subventionen in verschiedenen Bereichen, die der Biodiversität in der Schweiz schaden. Das sei nicht nur ökologisch fragwürdig, sondern auch ökonomisch ineffizient – schliesslich müssen die entstandenen Schäden wieder behoben werden.
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  • Die Trockenheit wird vor allem in der Landwirtschaft ein Problem. (Bild Couleur/pixabay)

    Bundesrat aktualisiert Aktionsplan zum Klimawandel

    Hochwasser, Murgänge, Hitze und Schäden an der Infrastruktur: Die Bewältigung des Klimawandels wird die Schweiz Milliarden kosten. Nun hat der Bundesrat seinen Aktionsplan angepasst, mit dem Katastrophen besser vorgebeugt und die Folgen minimiert werden sollen.
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  • Das geplante Waldreservat wird rund 4500 Hektaren gross. (Bild lid)

    Grösstes Waldreservat im Kanton Bern

    Der Kanton Bern plant am Grünenbergpass zwischen Niederhorn und Hohgant das grösste Waldreservat des Kantons. Dafür hat die Berner Regierung CHF 3,7 Millionen bewilligt.
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  • Bei Torf handelt es sich um trockengelegte Moorerde. Dessen Abbau schadet dem Klima und der Artenvielfalt. In der Schweiz darf seit 1987 kein Torf mehr abgebaut werden. (Bild Pixabay/PublicDomainImages)

    Grosse Fortschritte bei Torfreduktion in Sackerden

    Der Anteil des Erdsubstrats Torf in Sackerden für Hobbygärtnerinnen und -gärtner ist zwischen 2016 und 2018 von 16 auf 8 Prozent halbiert worden. Ziel ist es, den Torfanteil der Sackerden bis Ende 2020 auf 5 Prozent zu senken.
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  • Die Gelbbauchunke benötigt flache, kleine Laichgewässer, wo sich das Wasser schnell erwärmt. (Bild Kathy2408/Pixabay)

    Pro Natura hat Biotope für gefährdete Gelbbauchunken angelegt

    Das mit Strommasten überstellte Gelände, das von AKW und Wasserkraftwerk Mühleberg ausgeht, war zu nichts zu gebrauchen. Nun hat Pro Natura zwischen Betonsockeln zehn Tümpel angelegt. Sie sind speziell auf die Bedürfnisse der gefährdeten Gelbbauchunken zugeschnitten.
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  • Pommernenten halten sich gerne in Gruppen auf und sind in der Haltung unkompliziert. Fürs Wohlbefinden und die Nahrungsaufnahme brauchen sie einen Teich. (Bild mf)

    Bedrohte Tierarten: Die Pommerenente ist genügsam und vielseitig

    Kaum bekannt, aber kulinarisch interessant: Pommernenten liefern feines Fleisch und Eier. Doch braucht es für die Erhaltung der Rasse engagierte Geflügelhalter wie Daniel Tschuor.
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  • Sabina Bircher ist die Präsidentin des neuen Vereins Capra Sempione, Grüenochte Geiss und Kupferhalsziege. Sie schwärmt von den behuften Landschaftspflegern und ist überzeugt, dass die vom Aussterben bedrohten Rassen vor allem in steilem Gelände einsetzbar sind. (Bild Sabina Bircher)

    Bestände bedrohter Ziegenrassen wachsen: Erfolge für Rettungsprojekt und Zuchtverein

    Das Rettungsprojekt zur Erhaltung der drei bedrohten Ziegenrassen Grüenochte Geiss, Capra Sempione und der Kupferhalsziege wurde einem neu gegründeten Verein übergeben. Wir forschten nach, wie sich eine «neue» alte Rasse anerkennen lässt.
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  • Am 24. März 2019 lancierte der Trägerverein «Ja zu mehr Natur, Landschaft und Baukultur» seine Doppelinitiative.  (Bild akr)

    Initiativen mit Landwirtschaftsbezug: Der nächste Streich folgt sogleich

    Die Biodiversitäts-Initiative und die Landschaftsinitiative stehen kurz vor der Einreichung. Sie waren im März 2019 als Doppelinitiative von Pro ­Natura, Bird Life Schweiz, dem Schweizer Heimatschutz und der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz lanciert worden.
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  • Wie viel Ökologie und wie viel Produktion es sein soll, darum wird schon bald  wieder heftig gerungen. (Bild Ruth Aerni)

    Analyse zur Kampagne «Agrarlobby stoppen»: Anschnallen bitte, es wird wieder ruppig

    Provokation hat in Kunst und Werbung schon immer funktioniert. Offenbar setzen jetzt auch die Umweltverbände in ihrer neuen Kampagne «Agrarlobby stoppen» darauf. Stv. Chefredaktorin Jeanne Woodtli findet die Kampagne ziemlich starken Tobak. Warum?
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