Thema: Antibiotika

Antibiotikahaltige Milch – ein nutzbarer Rohstoff?
Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) entsorgen die meisten Betriebe Sperrmilch im Gülleloch oder verfüttern sie. Eine wirklich gute Lösung gibt es nicht, obwohl gewisse Antibiotika in der Milch – eigentlich – unschädlich gemacht werden könnten.
Der Antibiotika-Verbrauch der eigenen Tiere kann jetzt über Agate eingesehen werden
Die im Rahmen der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen gewonnenen Daten stehen neuerdings auch den betreffenden Tierhalterinnen und Tierhalter zur Verfügung. Demnächst sollen auch Vergleiche mit dem Durchschnitt möglich sein.
Der Mangel an Tierarzneimitteln ist ein Tierschutz-Problem
Die Versorgung mit Tierarzneimitteln ist aus verschiedenen Gründen nicht sichergestellt. Der Politik scheint das aber keine Sorgen zu bereiten.
Tierärzte warnen: Zitzenversiegler nicht voreilig verbieten
Die Trockensteller seien eine gute Antibiotika-Alternative, die man nicht voreilig aufgeben dürfe. Wichtig sei, die richtige Anwendung mit dem Tierarzt oder der Tierärztin zu besprechen.
SMP fordern: Trockensteller sofort kaltstellen
Die SMP fordern einen sofortigen Einsatz-Stopp von Zitzenversieglern, denn diese führen nach neuesten Erkenntnissen zu schwarzen Flecken im Käse.
Die ersten Auswertungen der Antibiotika-Datenbank zeigen: Nicht viel
Seit 2019 wird die Verschreibung von Antibiotika für Nutztiere genau erfasst – notabene auf Kosten der Landwirte. Nun ist der erste Bericht zur neuen Datenbank erschienen und die Zahlen lassen wenig Rückschlüsse zu. Für den Anfang sei das normal, soll künftig aber bessern.
Antibiotikaresistenz entstand auf Igeln, nicht im Stall
Bisher war man der Meinung, Staphylococcus-Bakterien hätten wegen Antibiotika in der Veterinärmedizin eine Resistenz gegen Methicillin entwickelt. Nun zeigen englische Forscher: Ursprünglich beteiligt waren Igel, nicht Kühe.
Welche Faktoren begünstigen resistente Kolibakterien?
Tierärztin Belinda Köchle sucht noch Produzenten mit Anbindeställen, die an ihrer Studie zur Entstehung und Verbreitung von resistenten Bakterien beim Milchvieh teilnehmen möchten.
SMP verlängern Vertrag mit Kometian
Die Schweizer Milchproduzenten (SMP) engagieren sich weiter im Verein Kometian für die Förderung der Komplementärmedizin. Sie haben den Vertrag, der SMP-Mitgliedern vergünstigte Beratungen garantiert, um 3 Jahre bis Ende 2024 verlängert.
Haltung und Hygiene verbessern statt Antibiotika verabreichen
Reserve-Antibiotika werden von Tierärzten eingesetzt, wenn andere bereits nicht mehr wirken. Werden die Keime auch gegen diese Wirkstoffe resistent, können bakterielle Infektionen zum Tod des Tieres führen. Haltung und Hygiene können solche Infektionen erst gar nicht aufkommen lassen.