Thema: Antibiotika

Tiere mit sichtbaren Symptomen gehören nicht auf die Alp
Gämsblindheit tritt vor allem bei Schafen und Ziegen auf. Antibiotische Augensalben und Isolierung in abgedunkelten Ställen helfen bei der Behandlung.
In Sachen Antibiotika wird die Schraube bald angezogen
Der Bund passt die Tierarzneimittelverordnung an, um die Versorgung mit Antibiotika zu verbessern. Die Behörden wollen zudem Vielverbraucher finden und sie mit gezielten Informationen «erziehen», anstatt Strafen zu verhängen. Die Verordnung wird per 1. Juli geändert.
Die Kantone vergleichen künftig den Antibiotikaverbrauch von Landwirtschaftsbetrieben
Wer wiederholt überdurchschnittliche Mengen Antibiotika einsetzt, muss auf eigene Kosten Massnahmen ergreifen oder mit Auflagen rechnen. Für die Überprüfung sind die Kantone zuständig.
«Das Projekt hat richtig Fleisch am Knochen»: Die neue Bio-Produktelinie «retour aux sources» von Aldi Suisse wird lanciert
Antibiotikafreie Tierhaltung mit Kälbern, die 100 Tage auf dem Milchviehbetrieb bleiben. Aldi Suisse bewirbt die neue Produktemarke mit dem Slogan: «Wir machen Bio, das weiter geht.»
Ist ein Label, das den Verzicht auf Antibiotika vorschreibt, «gegen jede Ethik»?
Dass Tiere nicht mit Antibiotika behandelt werden dürfen, sei fragwürdig, findet Andreas Raemy, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Wiederkäuergesundheit. Für die Tierärzteschaft stehe die Tiergesundheit im Fokus.
Das Konzept Freiluftkalb müsste gefördert oder vorgeschrieben werden
Eine Studie von Agridea stellt dem Freiluftkalb was die Wirtschaftlichkeit angeht ein schlechtes Zeugnis aus. In einer ersten Veröffentlichung der Resultate führte eine wenig realistische Hochrechnung zum gegenteiligen Fazit.
Antibiotika in der Kälberaufzucht: Sind Ihre Kunden und Kundinnen bereit, den Einsatz zu reduzieren?
Anlässlich der Delegiertenversammlung des Kälbergesundheitsdiensts fragt die BauernZeitung zwei Tierärzte und eine Tierärztin, wie sich die Bereitschaft zur Antibiotika-Reduktion gestaltet.
Wie Bio-Kälber gesund und artgerecht aufgezogen werden können
Das Forschungsinstitut hat die Erfahrungen von sieben Bio-Milchbetrieben (sechs davon in der Schweiz) zusammengefasst. Mit dem richtigen System seien Antibiotika nur im Notfall nötig und es gebe verschiedene Möglichkeiten, vorzugehen.
Kili war unheilbar krank, weil kein Antibiotikum wirkte
Resistenzen gegen Antibiotika sind das Todesurteil für kranke Tiere. Bei Kili war die Resistenz angeboren, sie können aber auch erworben sein. Ein umsichtiger Antibiotikaeinsatz sowie ein gutes Management im Bereich Hygiene, Melken und Fütterung können dazu beitragen, die Resistenzentwicklung zu bremsen.
Ukraine-Krieg, Kälbergesundheit und Entwicklungen am Fleischmarkt waren Thema beim UFA Bio-Praxistag
Welche Auswirkungen hat der Krieg in der Ukraine für den Schweizer Biolandbau? Wie kann der Antibiotikaeinsatz bei Kälbern reduziert werden? Und welche Chancen bietet der Bio-Fleischmarkt aktuell? Antworten auf diese Fragen gaben die verschiedenen Vorträge beim UFA Bio-Praxistag in Zollbrück.