Thema: Agrargeschichte

Mit Heinzen und Puppen konnte die Qualität des Getreides wesentlich gehoben werden
Das trocknen von Getreide und Futter auf Gestellen war vor 80 Jahren eine neue Erntemethode, die gefördert wurde. Das Video mit einer detaillierten Anleitung stammt aus den 40er Jahren und zeigt, wie es gemacht wird.
«Das Ziel ist die Pflanzen zu schützen ohne dabei Umwelt, Anwender und Konsumenten zu schaden»
Dank neuer Technologien brauche es künftig weniger Chemie, ist der Luzerner Berater Heiri Hebeisen überzeugt. Im Interview spricht der abtretende Leiter des kantonalen Pflanzenschutzdienstes über die Entwicklungen im Pflanzenschutzbereich.
Vor hundert Jahren wurden noch Kühe vor den Pflug gespannt
Kühe haben bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts nicht nur Milch und Fleisch produziert, sondern auch Zugarbeiten verrichtet. Die Arbeit mit den Kühen war dabei klar zwischen Mann und Frau aufgeteilt, um die Stallarbeit kümmerten sich die Frauen.
Als Braunvieh Schweiz die Milchleistungsprüfung einführte
Während den schwierigen Zeiten nach dem Ende des Ersten Weltkriegs setzte in der Geschichte von Braunvieh Schweiz eine wichtige Entwicklung ein: Die Milchleistungsprüfung. Trotz anfänglichem Zögern konnte sich diese lang diskutierte Leistungsprüfung etablieren.
Dem ersten Motormäher schlug viel Skepsis entgegen
Vor 100 Jahren erfand der Emmentaler Bauernsohn Jakob Fahrni den Motormäher. Dessen Motor löste die Zugtiere ab, was zunächst nicht für tosenden Applaus sorgte. Heute ist er bekanntlich nicht mehr wegzudenken.
Früher sprachen die Schweinehändler Hebräisch, um die Kundschaft auszutricksen
In seinem Buch erzählt Hans-Martin Kübler von verschwundenen Traditionen und der Transformation vom Gespann zur Maschinerie.
Wirtschaftliche Unabhängigkeit bleibt für die meisten ein Traum
Unsere Gastautorin blickt zurück auf die historischen Anfänge der Landwirtschaft. Dabei kommt sie zum Schluss, dass es den fleissigen Bauern in 10'000 Jahren nie gelang, ihren Traum von wirtschaftlicher Sicherheit und Unabhängigkeit durch harte Arbeit wahr zu machen.
Der Weg zur Vereinheitlichung führte bei Braunvieh Schweiz über eine Spaltung
Während der erste Weltkrieg Europa erschütterte, kam es bei Braunvieh Schweiz zu einer Abspaltung. Grund war ein Marktplatzvertrag mit der Stadt Zug.Auf den Spuren von Mina Hofstetter, der Urmutter des Biolandbaus
Die engagierte Bäuerin war eine Pionierin im Biolandbau. Als Veganerin machte sie auf ihrem Hof Versuche zum tierlosen Ackerbau. Ein fast 100-jähriges Video zeigt, wie.
Der «letzte» Melker vom Frienisberg
Albert Wälti wurde 1989 als Melker auf dem Alters- und Pflegeheim Frienisberg angestellt. Gut 18 Jahre lang sei die Viehzucht für ihn eine Passion gewesen.