Pflanzenbau

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Mist und Gülle gehören weder auf schneebedeckte  noch auf gefrorene Böden. Foto: zVg

Wohin mit Mist und Gülle vor dem Winter?

Aufgrund vielerorts knapper Lagerkapazität müssen der Miststock und das Gülleloch vor dem Winter geleert werden. Wohin mit dem organischen Dünger? Und: Bringen späte Hofdüngergaben den Pflanzen etwas oder handelt es sich um eine reine Entsorgung?
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Schweizer Flachs produzieren Fritz Studer und Dominik Füglistaller. Bild: Pia Neuenschwander

Vielseitiger Schweizer Flachs (Leinen): Naturfaser mit viel Potenzial

200 ha Flachs (Leinen) wurden bis in die 1940er-Jahre in der Schweiz angebaut, heute nur noch 6 ha. Dabei hat die Naturfaser Potenzial für Textilien, als Tier-Einstreu und Dämm-Material, erklärt Landwirt Fritz Studer, der für Swissflax produziert.
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Starke Regenfälle können zu Erosion und Run-off von Pestiziden führen. Deshalb muss vor der Behandlung das Abschwemmungsrisiko geklärt sein. Bild: Manuel Peter

Wann ist eine Herbstbehandlung sinnvoll?

Die Unkrautregulierung im Winter
getreide soll den Beständen eine optimale Bestockung gewährleisten. Winterweizen, welcher die Bestockung in den meisten Fällen erst im nächsten Frühling abschliesst, sollte auch erst dann behandelt werden. Voraussetzung dafür ist ein tiefer Unkrautdruck.
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Mais muss unbedingt in der nächsten Schönwetterperiode geerntet werden.  Folgt der Weizen auf Mais, ist sauberes Pflügen zwingend. Bild: Peter Hügi

Im Biolandbau zuerst den Markt abklären und dann säen

Die Ackerbau-Saison 2019 geht mit der Ernte des Körnermaises und mit der Saat des Wintergetreides zu Ende. Ohne Absprachen und Anbauverträge sollte nichts gesät werden – auch nicht im Biolandbau!
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Sebastian Hagenbuch, «die grüne»-Redaktor Pflanzenbau. Illustration: Bruno Muff

StandPunkt von Sebastian Hagenbuch: Exotische Anbaumethoden sind keine Universal-Lösung

Einfache Lösungen für das Nahrungsmittel-Problem der Welt – Pflanzenbau-Redaktor Sebastian Hagenbuch ist nicht einverstanden, wenn Anbaumethoden wie «Underground Farming» als Heilsbringer angepriesen werden.
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Die Gotthard-Bio-Pilz AG produziert in einer Höhle des Rotzberges in Stansstad NW Shiitake, Plerotus und Kräuterseitlinge.

Underground Farming: Die Zukunft hat schon begonnen

Indoor-Anbau gibt es auch in der Schweiz – und das nicht nur als Nische. Drei Unternehmen produzieren heute schon Lebensmittel ohne Sonnenlicht. In Zukunft dürften es mehr Indoor-Farmen werden, denn weltweit wird in diesen Sektor massiv investiert.
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Was wie eine Minibar mit Beleuchtung aussieht, ist ein 3000 Franken teures Mini-Gewächshaus. Darin wachsen Microgreens, Schnittsalat oder Kräuter. Eine App informiert über den idealen Erntezeitpunkt der Gewächse. Bild: Agrilution

3000 Franken für ein Mini-Gewächshaus

Der Plantcube sieht wie eine Minibar mit Beleuchtung aus. Er ist ein 3000 Franken teures Mini-Gewächshaus. Darin wachsen Microgreens, Schnittsalat oder Kräuter. Eine App informiert über den idealen Erntezeitpunkt der Gewächse.
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Üppiges Wachstum sieht anders aus: Das Gemüse im Hagerbachstollen wird nur mit den Ausscheidungen der Fische gedüngt. Vom Gemüsebeet kehrt das Wasser zu den Fischen zurück. Das Licht kommt von LED-Lampen. Bild: Gian Vaitl

Underground Farming: Salat aus dem Bunker

Wer glaubt, dass Pflanzen Sonne, Erde und Regen benötigen, muss umdenken. Im Zeitalter der Digitalisierung reichen elektrisches Licht, Kultursubstrat und eine Nährlösung. Lebensmittel können so sogar in ehemaligen Bunkern unter der Erde wachsen.
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Agrifac entwickelte mit Need Farming Technologien, die nur dort spritzen, wo Unkraut vorhanden ist. Bild: Pia Neuenschwander

Need-Farming: Einzelstockbehandlung bis 54 Metern

Agrifac hat Need-Farming entwickelt. Das ist eine Feldspritzen-Technologie, welche Unkräuter erkennt: Die Düsen öffnen sich wie bei einer Einzelstockbehandlung nur dort, wo es etwas zu spritzen gibt. Der Spritzmittelbedarf sinkt so auf unter zehn Prozent.
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Hans Hagenbuch betreibt in Oberlunkhofen AG und Umgebung seit 30 Jahren Schnittblumenfelder. Bild: Pia Neuenschwander

Cash-Cow Schnittblumen

Hans Hagenbuch betreibt in Oberlunkhofen AG und Umgebung seit 30 Jahren Schnittblumenfelder. Heute ist es kein Haupt-Betriebszweig mehr – doch die Wirtschaftlichkeit stimmt noch immer. Hans Hagenbuch erzählt, auf was es ankommt.
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