Pflanzenbau

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Hanf: Eine Pflanze mit vielen Produkten

Hanf: Eine Pflanze mit vielen Produkten

Hanf ist eine sehr vielfältige Kultur, was die Nutzung angeht. Allerdings lassen sich die Verwendungszwecke nicht immer im Sinne einer vollständigen Verwertung kombinieren.
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Dank mehrheitlich guten Anbaubedingungen fällt die diesjährige Kartoffelernte erfreulich aus.

Optimistische Aussichten für die Kartoffelernte 2025 in der Schweiz: Hohe Erträge und gute Qualität erwartet

Die letzten vier Kartoffeljahre waren herausfordernd: Faktoren wie Trockenheit, Nässe, Krautfäule, Kartoffelkäfer, zu wenig Pflanzgut und Preisschwankungen erschwerten den Anbau für die ProduzentInnen. Wie sieht es dieses Jahr aus?
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An der Flurbegehung des Feldversuches in Münsingen wurde rege diskutiert.

Vor Ort die Rüben besichtigen

Ende August 2025 fand die Flurbegehung zum Sorten- und Bodenbearbeitungsvergleich von Zuckerrüben statt. Vor Ort zeigten sich erste Erkenntnisse zu Düngung und Pflanzengesundheit – aber auch die Herausforderungen durch Schädlinge wie Rübenrüssler und Zikaden.
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Das Soja in Reinkultur (rechts) reifte schneller ab als das Soja im Staffelkulturanbau (links).

Trockenheit prägte das Soja

Staffelkulturen: Soja litt unter der Wasserkonkurrenz durch den Weizen. Die Zuckerrüben hingegen profitierten vom Schattenwurf durch den Mais.
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Bei starker Verunkrautung mit Ackerfuchsschwanz im Getreide sind Ertragsminderungen von bis zu 50 Prozent möglich.

Im Kampf gegen den Ackerfuchsschwanz reicht Chemie allein nicht

Der Ackerfuchsschwanz ist im Getreide weitverbreitet und bereits gegen mehrere Herbizid-Wirkstoffgruppen resistent – chemische Bekämpfung allein reicht nicht mehr. Ein vielseitiges Unkrautmanagement mit Fruchtfolge und mechanischer Bekämpfung ist daher unabdingbar.
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Mit der Blattanalyse können Nährstoffmängel aufgedeckt werden, noch bevor sie äusserlich sichtbar sind.Bild: Strickhof

Pflanzensaftanalysen: Effiziente Nährstoffkontrolle für höhere Erträge

Mit Pflanzensaftanalysen lässt sich der Ernährungszustand von Kulturen schnell und präzise bestimmen. So können LandwirtInnen Dünger gezielt einsetzen, Ertrag und Qualität steigern.
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Bei Stay-Green-Sorten bleibt der Stängel optisch länger grün, reift aber trotzdem ab. Davon darf man sich für die Erntezeitpunktbestimmung nicht täuschen lassen.

Mit TS-Gehalt-Bestimmung im Silomais den optimalen Erntezeitpunkt erwischen

Trotz sorgfältiger Sortenwahl und Kulturführung hängt die Silagequalität massgeblich vom exakten Erntezeitpunkt ab. Mit der rechtzeitigen, präzisen Bestimmung des Trockensubstanzgehaltes (TS) kann der optimale Erntezeitpunkt getroffen werden.
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Die Schilfglasflügel-Zikade fliegt ab Mai in Zuckerrübenfelder ein. Dort saugt sie an den Blättern und überträgt das Bakterium Arsenophonus, welches die Krankheit SBR auslöst. Während der Frassphase paaren sich die Zikaden und legen ihre Eier bei den Wurzeln der Zuckerrüben ab, woraus sogenannte Nymphen schlüpfen, die sich von den Wurzeln ernähren. Folgt nach der Rübenernte Winterweizen, ernähren sich die Nymphen von den Weizenwurzeln und überwintern. Im Frühling entwickeln sie sich zu adulten Zikaden, welche im Mai aus den Winterweizenfeldern in nahegelegene Wirtspflanzenfelder einfliegen.

Mit der Fruchtfolge die Schilfglasflügel-Zikade gemeinsam bekämpfen

Tiefe Zuckergehalte bei Zuckerrüben und schlechte Backtests bei Kartoffeln – die Schilfglasflügel-Zikade befällt bereits diverse Kulturen und führt zu ökonomischen Verlusten. Im Moment kann nur die Fruchtfolge den Schädling eindämmen. Mit dem Verzicht auf Wintergetreide nach Zuckerrüben helfen Zuckerrübenproduzenten nicht nur sich selbst, sondern auch den Kartoffelproduzenten.
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Mithilfe des Spatens lässt sich schnell erkennen, wie eine Gründüngungsmischung im vegetativen Stadium auf die Bodenstruktur wirkt.Bild: Andrea Zemp

Gründüngungen vor der Blüte stoppen

Gründüngungen bringen viele wichtige Nährstoffe über die Wurzeln in den Boden. Beginnen sie zu blühen, entziehen sie dem Boden wieder Nährstoffe. Deshalb sollten sie vor der Blüte abgestoppt werden.
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So sah die Versuchsfläche mit 300er-Mischungen am Arenenberg Ende Juni 2025 aus, nachdem am 30. Mai 2025 der zweite Schnitt erfolgte.Bild: Christian Stutz

Futterbau in der trockenen Jahreszeit

Trockenperioden sind vermehrt zu erwarten. Es lohnt sich, rechtzeitig an Massnahmen im Futterbau für kommende Jahre zu denken
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