Dossier

Blauzungenkrankheit

Seit Ende August 2024 ist die Blauzungenkrankheit zurück in der Schweiz. Besonders bei Schafen führt die Viruserkrankung zu schweren Symptomen. Bei den Rindern verläuft die Krankheit meist milder, doch auch sie können teilweise starke Symptome und einen Rückgang der Milchleistung zeigen. Die Blauzungenkrankheit ist eine zu bekämpfende Tierseuche und meldepflichtig.

  • Ein vom BT-Virus befallenes Schaf mit Krankheitssymptomen: hängende Ohren, Lahmheit, Fieber, starke angeschwollene Kopfpartien (Augenlider, Vorderteil der Schnauze) und struppiges Fell.

    «Jeden Tag lag ein totes Tier im Stall»

    Das Virus wütet auf Betrieben im Mittelland. Besonders stark trifft es Schafbetriebe. Landwirt Christian Strub erzählt, wie es ihm erging.
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  • Was lange währt... oder schlaue Tipps vom Bürotisch

    Was lange währt... oder schlaue Tipps vom Bürotisch

    Von der Blauzungenkrankheit betroffene Betriebe hätten Massnahmen befolgen müssen, die nicht zeitgemäss sind, ist Maja Grunder der Meinung. Sie fordert, dass Bund und Kantone die Zeit nutzen, um ihre Anweisungen überarbeiten.
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  • Bund macht Impfung gegen Blauzunge möglich

    Bund macht Impfung gegen Blauzunge möglich

    Mehr als 1000 Betriebe in der Schweiz sind von der Viruserkrankung betroffen. Nun wurde eine Allgemeinverfügung zur Impfung erlassen – dank Dringlichkeit der Lage.
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  • Das Virus überlebt den Winter in den Ställen

    Das Virus überlebt den Winter in den Ställen

    Die Anzahl der von der Blauzungenkrankheit betroffenen Betriebe steigt auf rund 1000 an. Die Kälte wird die Mücken reduzieren, aber ein erneuter Ausbruch im Frühling ist realistisch.
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  • Eines der Symptome sind entzündete Klauensäume, die auch eitern können, und entsprechend Pflege benötigen.

    Das Blauzungenvirus greift um sich

    Die Anzahl der Fälle steigt drastisch. Die BauernZeitung spricht mit betroffenen Betriebsleitern. Der Pflegeaufwand für die Tiere sei gross.
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  • Während die Blauzungenkrankheit bei den Rindern meist mild verläuft, verursacht sie bei Schafen schwere Symptome. Eine Impfung ist in der Schweiz nicht zugelassen

    Blauzungenkrankheit: Die Fälle steigen, eine Impfung fehlt

    Die Tierseuche hat die Schweiz erreicht. Für eine Impfung fehlt die gesetzliche Grundlage. Laut Franz Eugster, Präsident des Schafzuchtverbands Oberthurgau, wurde die Situation vom BLV unterschätzt.
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  • Gnitzen übertragen das Blauzungenvirus auf Rinder und Kleinwiederkäuer. Zum Schutz gilt es, die Tiere morgens und abends aufzustallen.

    Insekten als Krankheitsüberträger

    Auch Insekten können Krankheiten übertragen. So wird die Blauzungenkrankheit über sogenannte Gnitzen übertragen. Doch wie können die Tiere davor geschützt werden?
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  • So werden die neuen vier Millionen Franken für den Herdenschutz 2023 eingesetzt

    Die Blauzungenkrankheit ist in der Schweiz angelangt

    Nun ist die Blauzungenkrankheit in der Schweiz eingetroffen: Ende August wurde bei einem Rind der Virus-Serotyp 8 (BTV-8) nachgewiesen. Drei Schafe wurden ausserdem mit der neuen Variante BTV-3 infiziert. Tierhaltende müssen aufmerksam sein.
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  • In Deutschland wurden dieses Jahr insgesamt 47 Ausbrüche der Blauzungenkrankheit verzeichnet. Übertragen wird das Virus von blutsaugenden Mücken, sogenannten Gnitzen.

    «Das Risiko, dass das Virus in die Schweiz kommt ist klar vorhanden»

    Die Blauzungenkrankheit breitet sich bereits in den Niederlanden und in Deutschland aus. Wann Überträgermücken das Virus in die Schweiz bringen könnten, ist laut Expertin Michèle Bodmer schwer abzuschätzen.
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  • 2500 Betriebe mit Blauzungenkrankheit in den Niederlanden

    2500 Betriebe mit Blauzungenkrankheit in den Niederlanden

    Auf 2500 Betrieben in den Niederlanden ist die Blauzungenkrankheit ausgebrochen. In Deutschland ist ein Fall mit einem neuen Virus-Typ bestätigt.
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