Dossier

Regenerative Landwirtschaft

Minimal bearbeitete, dauernd bedeckte und durchwurzelte Böden, maximale Biodiversität und die Integration von Tieren ins System stehen bei der Regenerativen Landwirtschaft im Fokus. So sollen Kulturen mit weniger Pflanzenschutz Ertrag abwerfen und Böden gestärkt werden.

  • Impfen mit dem Pfeifer-Lübke-Starter, Humuskompost einarbeiten und säen –  das funktioniert auch in einem Arbeitsgang. Das ist beim Einsatz von Rottelenkern nicht möglich.

    Mit Dauerhumus gegen Klimawandel

    «Irgendwann steht jeder an, der mit Bodenfräse und Rottelenker arbeitet. Wenn man besser werden will, muss man mit einer bodenschonenderen und aeroben Methode weiterarbeiten», sagt Fredy Abächerli. Rottelenker hätten ihre Berechtigung, aber für den Aufbau von wertvollem Dauerhumus brauche es aerob fermentierten Kompost.
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  • Stefan Brunner bringt eine Gründüngung mit Rottelenker per Fräse zur Rotte. Er betreibt auf seinen Flächen Acker- und Futterbau, weiter gehört eine Hektare Heidelbeeren zum Betrieb.

    Stefan Brunner passt sein Vorgehen für die Flächenrotte der Situation an

    Im Frühling können Gründüngungen via Flächenrotte Nährstoffe für die Folgekultur liefern. Bio-Landwirt Stefan Brunner fräst das Material ein, fürs Mulchen und Spritzen entscheidet er von Fall zu Fall.
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  • Über Wurzelausscheidungen beeinflussen Pflanzen das Bodenleben. Biologie und Chemie spielen dabei zusammen, wenn es etwa um die Verfügbarkeit von Nährstoffen geht.

    Die Chemie muss stimmen – auch im Boden

    Der chemische Zustand des Untergrunds ist ebenso wichtig wie der physikalische. Der Zürcher Marcel Müller will ihn gezielt beeinflussen, indem er auf die Regenerative Landwirtschaft setzt.
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  • An einem Feldtag von Regenerativ Schweiz in Suchy VD wird den Teilnehmenden erklärt, welche Vorbereitung es für eine optimale Flächenrotte braucht.

    Wer in Sachen Regenerative Landwirtschaft weiterhilft

    Die GmbH Regenerativ Schweiz und der Verein Agricultura Regeneratio engagieren sich in der Vernetzung und Wissensvermittlung. Ihr Angebot unterscheidet sich ebenso wie ihr Zielpublikum.
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  • Johanna und Beat Bergmann wollen auf ihrem Betrieb Kreisläufe schliessen. Daher experimentieren die Agronomin und der Landwirt auch mit Ansätzen der Regenerativen Landwirtschaft.

    Bergmanns brauen Komposttee und reifen Mist: «Es ist auch die Herausforderung»

    Ein Unkraut auf der Weide war für Beat Bergmann der Einstieg in die Regenerative Landwirtschaft. Seitdem haben er und seine Frau einiges ausprobiert und z. B. das Weidenmanagement angepasst.
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  • Marc Bächler (r.) und Alain Huber begutachten den krümeligen Boden nach der Einarbeitung der Gründüngung und Ansaat der Kunstwiese.

    Mehr Ertrag mit weniger Hilfsmitteln dank regenerativer Landwirtschaft

    Alois und Sohn Marc Bächler aus Eschenbach im Kanton Luzern setzen auf regenerative Landwirtschaft. Die Tiere helfen mit, die Böden zu verbessern.
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  • Für Daniel Bärtschi gehören Tiere zur Regenerativen Landwirtschaft dazu – sie sollen aber möglichst ganzjährig draussen gehalten werden. (Bild BauZ)

    «Die Schweiz könnte bei der Integration von Tieren in die Regenerative Landwirtschaft führend werden»

    Daniel Bärtschi ist überzeugt, dass jeder Betrieb regenerativ arbeiten kann. Für ihn gehört dazu aber deutlich mehr, als die Bodenbearbeitung – auch wenn dort alles anfängt. Im Interview zu seinem Buch erklärt Bärtschi seine Vorschläge.
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  • Ingrid Hörner schilderte den Fall von Erdflöhen an Kohl, der mit stärkenden Mittel für die Pflanze erfolgreich bekämpft werden konnte. (Bild Pixabay)

    Regenerative Landwirtschaft: Immunsystem stärken statt spritzen

    Ein Gleichgewicht der Nährstoffe im Boden stärkt das Immunsystem von Kulturpflanzen. So kann Dünger wie ein Pflanzenschutzmittel wirken.
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