Suisag beschliesst Zusammenarbeit für Schweizer Schweinegenetik in Belgien

Der belgische Zuchtverband VPF bekommt dank dem neuen Kooperationsvertrag das Recht, Mutterliniengenetik der Suisag zu vertreiben. Das sei eine einmalige Chance für eine zukunftsorientierte Produktion in Belgien.

Der Kooperationsvertrag zwischen Suisag und VPF sieht gemäss Mitteilung vor, dass der belgische Zuchtverband ab sofort die exklusiven Rechte erhält für den Vertrieb von Schweizer Vorstufengenetik (Schweizer Edelschwein und Schweizer Landrasse). Allen belgischen Betrieben werde der Einsatz dieser Genetik ohne langfristige Verpflichtungen offen stehen.

Die Produktion weiterbringen

Man sei überzeugt, dank der Schweizer Genetik die Produktion in Belgien weiterbringen und gleichzeitig gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen zu können, wir der Präsident von VPF zitiert. Der Vertrag biete die «einmalige Chance», sich zusammen mit den Schweinehaltern für eine zukunftsorientierte Produktion einzusetzen.

Marktposition stärken

Die Kooperation werde die Position von Suisag am europäischen Markt stärken, heisst es weiter. Man freue sich, wenn Betriebsleiter in Europa dank der Schweizer Genetik mehr Anerkennung erhalten. So würden Perspektiven geschaffen für Schweineproduzenten.

Produziert wird in Deutschland

Suisag hat nach eigenen Angaben bereist einen Eberpool mit Schweizer-Edelschwein- und Landrasseebern für die Produktion durch GFS in Deutschland aufgebaut. Damit stehe deutschen, belgischen und europäischen Züchtern eine grosse genetische Vielfalt zur Verfügung.

Vorzüge von Schweizer Genetik

Gemäss Suisag zeichnen sich das Schweizer Edelschwein und die Schweizer Landrassen durch folgende Merkmale aus:

  • Perfekt geeignet für das freie Abferkeln.
  • Gute Wurfgrösse bei maximaler Anzahl abgesetzter Ferkel.
  • Optimales Gesäuge.
  • Robuste und gesunde Ferkel mit einem hohen Geburtsgewicht.
  • Coli-Resistenzen.
  • Gute Fleischqualität.

In ganz Europa erfreue sich diese Genetik einer steigenden Nachfrage.

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