Solidaritätsfeuer für die Bergbevölkerung und gegen den Wolf

Die Delegierten des Vereins Lebensräume ohne Grossraubtiere (VLSoGRT) unterstützen die Revision des Jagdgesetzes. Damit passe das Schweizer Parlament ein veraltetes Gesetz an die Entwicklung der Wildtierbestände in der Schweiz an, schreibt der Verein in einer Medienmitteilung.

Da die Anzahl der Wölfe stetig zunehme und trotz Herdenschutzmassnahmen, Zäunen und Nachtpferchen mehr Risse verzeichnet werden, müsse jetzt gehandelt und das revidierte Jagdgesetz angenommen werden, erklärt der Verein Lebensräume ohne Grossraubtiere in einer Mitteilung. So könne die Schweiz den Umgang mit den Grossraubtieren selbstbestimmend regeln.

Sorgen der Bergbevölkerung beachten

Gerade die Bergbevölkerung sei von den Grossraubtieren stark betroffen. Mit dem Ja zum revidierten Jagdgesetz werden die notwendigen Schritte zur Regulierung der Wolfsbestände möglich, heisst es.

Solidaritätsfeuer für die Bergregionen

Am Samstag, 12. September 2020 werden in der Schweiz Solidaritätsfeuer brennen, welche die Solidarität zwischen den Regionen stärken und an gemeinsame Ziele appellieren sollen, so der VLSoGRT. Diese Ziele seien eine Zukunft für die Berggebiete, die Pflege einer artenreichen Kulturlandschaft und die Erhaltung gelebter Tradition.

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  • Revision des Jagdgesetzes: «Der Wolf bleibt ein geschütztes Tier»

    ABO