Schwyzer Kleinviehschauen zeigen hohe Tierqualität und viele junge Züchter

Für Kleinviehpräsident Benno Föhn stimmt die Bilanz: Gute Tierqualität, motivierte junge Züchter und günstiges Wetter machten den Schauherbst zum Erfolg. Auch an der Olma gefiel das Schwyzer Kleinvieh.

Auch in diesem Jahr präsentierten die Schwyzer Kleinviehzüchter auf den Schauplätzen in Einsiedeln, Siebnen, Unteriberg und Schwyz ihre schönsten Ziegen und Schafe der verschiedensten Rassen. Zusammen mit dem Grossvieh wurde Ende September auf dem Schauplatz Einsiedeln die stattliche Zahl von 145 Ziegen der drei Rassen Toggenburger, Walliser Schwarzhals und Nera Verzasca ausgestellt.

Am 6. Oktober wurden dann an der Kleinviehausstellung in Siebnen die schönsten Tiere der vier Ziegenrassen Tauernschecken, Buren, Gämsfarbige und Toggenburger sowie die besten Tiere der Rasse Weisses Alpenschaf gekürt. Die Qualität der insgesamt rund 400 Ziegen und 100 Schafe wurde von den Experten gerühmt.

Ziegenexperte Peter Abegg trat zurück

Voll des Lobes waren die Schaurichter auch an der Kleinviehschau Unteriberg, die einen Tag nach Siebnen stattfand. 120 Schafe der Rasse Weisses Alpenschaf und 70 Toggenburger Ziegen wurden von den Experten rangiert.

Einer der Experten war der Rothenthurmer Peter Abegg, der nach 27-jähriger Tätigkeit als Ziegenexperte zurücktrat und bei seinem letzten Einsatz von Benno Föhn, dem Präsidenten des Schwyzer Kleinviehzuchtverbandes, verabschiedet wurde.

Peter Abegg (li.) wurde an der Kleinviehschau Unteriberg vom Kantonalpräsidenten Benno Föhn gewürdigt. (Bild: Koni Schuler)

Traditionell am Chilbi-Montag findet im Kantonshauptort die letzte der vier Schwyzer Kleinviehausstellungen statt. Fast 800 Tiere, darunter rund zwei Drittel Ziegen, wurden auf dem Schauplatz Hirschi von grossen und kleineren Züchtern aufgeführt.

Neben der Hauptrasse Weisses Alpenschaf wurde auch eine stattliche Zahl von Tieren der Rassen Braunköpfiges Fleischschaf und Schwarzbraunes Bergschaf gezeigt. Noch farbiger war die Tierauffuhr bei den Ziegen: Toggenburger Ziegen, Pfauenziegen, Saanenziegen, Appenzeller Ziegen und Bündner-Strahlenziegen meckerten um die Wette.

Farbenprächtiger Auftritt an der Olma 

Der Schwyzer Kleinviehpräsident Benno Föhn zieht eine positive Bilanz: «Auf allen vier Schauplätzen wurde eine hohe Tierqualität gezeigt, zudem konnten gerade bei den Ziegen viele motivierte junge Züchterinnen und Züchter ausgemacht werden.» Das Wetter habe dieses Jahr auch gepasst, entsprechend reibungslos konnten die Anlässe durchgeführt werden.

In der Olma-Arena präsentierten die Schwyzer Kleinviehzüchter je fünf Schaf- und Ziegenrassen. (Bild: zVg)

Die Schwyzer Kleinviehzüchter hatten heuer einen intensiven Herbst. Neben den regionalen und interkantonalen Schauen, an denen sie ihre Tiere ausstellten, war für sie auch die diesjährige Olma ein wichtiger Termin.

«Der Kanton Schwyz war dieses Jahr Gastkanton. Wir Kleinviehhalter konnten je zwei Tiere von fünf Schaf- und Ziegenrassen präsentieren und so die grosse Vielfalt unserer Zucht zeigen», so Benno Föhn. Das habe nicht nur grosse Sympathien für die Kleinviehhaltung ausgelöst, sondern sei auch für die Tierbesitzer ein aussergewöhnliches Erlebnis gewesen.

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