Patrimont-Schweiz: Schwarze Alpenschweine und das Tirolerhuhn erhalten und züchten

Der neu gegründete Verein setzt sich als Regionalgruppe für den Erhalt der genetischen Vielfalt im Alpenraum ein. Im Fokus sind das schwarze Alpenschwein und das Tirolerhuhn.

Früher seien schwarze Alpenschweine auch in der Schweiz gehalten worden, heisst es in einer Medienmitteilung des neuen Vereins Patrimont-Schweiz. Zurzeit seien in den Schweizeralpen 14 aktive Züchter zu finden, die eine Population dieser Tiere, die es auch gefleckt gibt, aufbauen.

Ansiedeln und Vermarktung aufbauen

Der Verein hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die genetische Vielfalt der Bergwelt zu erhalten. Daher sollen die schwarzen Alpenschweine im Alpenraum dauerhaft angesiedelt und deren Vermarktung als Spezialität aufgebaut werden.

Ein Beispiel dafür, wie diese Vermarktung funktionieren kann, ist das Restaurant Scalottas Lenzerheide, wo unter anderem das Fleisch von Alpenschweinen gekocht wird.

Erhalt eines Urhuhns

Das zweite Ziel von Patrimont-Schweiz ist der Erhalt und die Zucht des Tirolerhuhns. Dabei handle es sich um eine Züchtung aus zwei alten Spitzhauben-Hühnerrassen, das den vor über 100 Jahren ausgestorbenen Hühnern recht genau entspreche.

15 Schweizer Züchter halten bereits diese Geflügelrasse in verschiednen Farben.

Schweizer Regionalgruppe

Patrimont-Schweiz ist die Regionalgruppe von Pro Patrimonio Montano einem Alpinen Netzwerk zum Erhalt der Genetischen Vielfalt der Bergwelt. Im Netzwerk sind Regionalgruppen aus dem Trentino, Süd Tirol, Veltlin-Valchiavenna-Oberer Comersee aktiv, sowie Züchter im österreichischen und bayrischen Alpenraum.

Bisher zählt Patrimont-Schweiz 16 Mitglieder.

Weitere Informationen

Um seine Ziele zu erreichen, sei der Verein auf aktive Züchter und die finanzielle Unterstützung von Gönnern oder Paten angewiesen.

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