FiBL-Faktenblatt: Biologische Landwirtschaft schont das Klima

Eine neue FiBL-Publikation zeigt, wie die biologische Landwirtschaft und speziell die Bodenbewirtschaftung das Klima beeinflussen. Sie kommt zum Schluss, dass Bio in dieser Hinsicht viele Vorteile hat.

Die biologische Bewirtschaftung der Böden könne die landwirtschaftlichen Auswirkungen auf das Klima vermindern, heisst es in den Schlussfolgerungen des Faktenblatts. Ausserdem seien biologische Anbausysteme besser an den Klimawandel angepasst, schreibt das FiBL. Wie die Autoren zu diesem Fazit gekommen sind, wird auf 7 ansprechend bebilderten Seiten erklärt.

Nachweislich klimafreundlich

Bei ihren Ausführungen verweisen die Autoren des FiBL-Faktenblatts häufig auf die Ergebnisse des DOK-Versuches, einem Langzeit-Experiment, bei dem biologischer und konventioneller Anbau verglichen werden.

Im Faktenblatt werden folgende Punkte erläutert:

  • Bio-Böden enthalten mehr Humus und speichern daher mehr CO2
  • Reduzierte Bodenbearbeitung steigert den Humusgehalt und trägt damit zum Klimaschutz bei
  • Bio-Böden stossen weniger Lachgas aus (im flächenbezogenen Mittel laut DOK-Versuch 40 Prozent weniger als konventionell bewirtschaftete Böden)
  • Bio-Böden sind anpassungsfähiger, weniger gefährdet für Erosion, mineralisieren Nährstoffe besser und sind mikrobiell vielfältiger
  • Trotz höherem Energieverbrauch für Infrastruktur und Maschinen ist die Energieeffizienz von Bio-Produkten höher, da für ihre Herstellung weniger Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden.

Das Faktenblatt lesen

Die FiBL-Publikation können Sie hier kostenlos herunterladen.

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