Philipp Miesch, Präsident des Schafzuchtvereins Baselland und Umgebung (SZV-BLU), begrüsste rund 50 Mitglieder zur achten Generalversammlung. Diese fand auf dem Kienberghof von Schafzüchter Dieter Imhof statt. Wie üblich servierte seine Familie zuerst ein vorzügliches Nachtessen.
Attraktivität steigern
Nach dem Jahresrückblick kündigte der Präsident an, dass die Anlässe «peppiger» daherkommen sollen. So könne die Attraktivität der Herbstschauen für Aussteller und das nichtbäuerliche Publikum erhöht werden.
Der Vorstand unterbreitete dazu drei Vorschläge. Einerseits solle die Schau mit einem attraktivem Rahmenprogramm gestaltet und dank einem Zelt bis in die Nacht hinein verlängert werden. Ein zweiter Vorschlag begrüsste einen Anlass, welcher vom Mittag bis in den frühen Abend dauert, während die dritte Option den Verbleib bei der traditionellen Durchführung befürwortete. In der konsultativen Abstimmung sprach sich anschliessend eine Mehrheit für die erste Variante aus.
Grossraubtierriss: Was nun?
Nach dem offiziellen Teil informierte Andrea Köppli, Leiterin Tiergesundheit beim Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen Baselland, über das nationale Moderhinke-Sanierungsprogramm ab 2024. Die zahlreichen Fragen der Anwesenden nach dem Vortrag zeigten, dass noch viele Unklarheiten bestehen.
Mattia Tudisco von der Fachstelle Herdenschutz beider Basel erklärte anschliessend, wie das Antragsformular «Abgeltung von Herdenschutzzäunen» auszufüllen ist. Weiter erläuterte er das Vorgehen bei einem Grossraubtierriss. So sollen Kadaver nicht verschoben und umgehend eine Meldung an die Behörden gemacht werden.
Vorgehen bei Grossraubtierrissen
Betroffene kontaktieren das Amt für Wald (Telefonnummer: 061 552 56 9). Ausserhalb der Bürozeiten wenden sie sich an die Polizei Basel-Landschaft (Telefonnummer: 061 553 35 35).

