Schweizer Genetik bestimmt die Stierenmarkt-Auktion in Zug

Mit 6100 Franken war Zrotz Brice Vilde das teuerste Tier an der Rinderauktion im Rahmen des Zuger Stierenmarkts 2026. Züchter ist Beat Zrotz aus Hergiswil NW. Ihre Mutter stammt aus einer langlebigen Zuchtlinie.

Die Zeiten ändern sich. Das zeigte sich auch an der Rinderauktion des diesjährigen Stierenmarkts Zug. Erreichten früher vor allem Töchter aus bekannter Importgenetik wie Starbuck oder Collection die höchsten Gebote, stammten heuer 100 Prozent der Auktionstiere von Schweizer Vätern. Beeindruckend war auch die Vielfalt: Die 46 Angebote wiesen 32 verschiedene Väter auf. Einzig Brice tauchte neunmal als Vater auf; je fünfmal waren Collaps und Pete vertreten.

Kühe und Rinder galten 4190 Franken

Für die Tiere konnte direkt vor Ort oder online mitgeboten werden, die Auktion wurde live übertragen. Die 46 Tiere, neun davon Original-Braunvieh-Tiere, konnten gemäss Braunvieh Schweiz im Schnitt für genau 4000 Franken verkauft werden (Vorjahr: 5005 Franken). In Anbetracht der angespannten Futterlage entspreche dies einem guten Durchschnittspreis.

Unter den Angeboten befanden sich auch vier Kälber, die durchschnittlich für 2000 Franken einem neuen Besitzer zugeschlagen wurden. Die Rinder und Kühe erzielten im Schnitt 4190 Franken.

Spitzenpreis für Brice-Tochter

Den Höchstpreis erzielte die Anfang August gekalbte Jungkuh Zrotz Brice Vilde von Beat Zrotz, Hergiswil NW. Für 6100 Franken wechselte sie den Besitzer. Das gut zweijährige Tier stammt aus einer langlebigen Zuchtlinie. Ihre Mutter Blooming Vita erreichte 2023 eine 90er-Zuchtfamilie. Für 5900 Franken konnte Auktionator David Amrein Jolahofs Hischier Hella-ET von Martin Haas, Obernau LU, zuschlagen. Biser's Juri Cindy von Ernst Biser, Lustmühle AR, ging für 5600 Franken an einen Käufer.

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