Die Pflichtlager in der Schweiz sollen in Krisen und Mangellagen einen Vorrat lebensnotwendiger Güter bereitstellen. Regelmässig werden deshalb Nahrungs- und Futtermittel drei bis vier Monate eingelagert. Die Vorräte werden vom Bund bestimmt, aber nicht von diesem eingelagert, sondern von Privatunternehmen. Auch die Vorräte selbst sind dann Privateigentum der Unternehmen. Energie- und Proteinträger zu Futterzwecken werden am meisten eingelagert. Der Pflichtlagerhalter bekommt eine Aufwandsentschädigung. Das sind beispielsweise bei loser Einlagerung von Proteinträgern zu Futterzwecken 71 Franken pro Tonne und Jahr. Im Durchschnitt bezahlt jeder Einwohner der Schweiz jährlich 12 Franken für die wirtschaftliche Landesversorgung.
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Die Schweiz hat grosse Pflichtlager zu Futterzwecken
Alle Schweizer(innen) tragen dazu bei, die Kosten für den Vorrat lebenswichtiger Güter in der Schweiz zu berappen. Dazu zählt neben Waren wie Kaffee oder Weizen auch eine ganze Menge Futter.

Im Vergleich zu anderen Waren schwingen Futtermittel eindeutig oben aus, was die eingelagerten Mengen angeht.
(Bild: Grafik Matthieu Induni)

Im Vergleich zu anderen Waren schwingen Futtermittel eindeutig oben aus, was die eingelagerten Mengen angeht.
(Bild: Grafik Matthieu Induni)
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