Die Preise für Molkereimilch seien seit Jahren nicht mehr kostendeckend, schreibt der SBV in einer Medienmitteilung. Die Verteilung der Wertschöpfung innerhalb der Kette sei einseitig und die Bereitschaft, die Preise aufgrund der Marktentwicklung nach oben anzupassen kaum vorhanden.
Um dies zu ändern, will sich der Bauernverband künftig noch stärker engagieren. Um breiter abgestützt zu sein und die Wirkung der Aktivitäten zu erhöhen, hat der SBV-Vorstand entschieden, die Arbeitsgruppe Milch zu reaktivieren.
Diese soll sich mit den Rahmenbedingungen der Milchwirtschaft und dem Milchmarkt befassen, zu einer besseren Markttransparenz beitragen, Massnahmen zur Stärkung der Situation der Milchproduzenten definieren und fundierte Forderungen gegenüber Politik, Branchen- und Marktpartnern formulieren. Die Aktivitäten sollen die Bestrebungen der Schweizer Milchproduzenten (SMP) unterstützen und ergänzen.
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