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Franz Groth hat sich mit dem Steyr 288 einen Bubentraum erfüllt

Franz Groth wurde auf Abraten der Eltern kein Bauer. Das hielt ihn aber nicht davon ab, sich einen Oldtimer-Traktor anzuschaffen.

Bis 1956 bearbeiteten meine Eltern unseren kleinen Bauernbetrieb mit einem Autotraktor und einem Ochsen. Mein Vater kaufte den Autotraktor von der Firma Berger in Solothurn.

Vater schätzte den Service der Vertriebsfirma

Dieser erlitt öfters während der grossen Erntearbeiten oder bei anderen Einsätzen Defekte, die sofort behoben werden mussten. Mein Vater schätzte es ausserordentlich, dass Herr Berger jeweils sofort zur Stelle war, um den Defekt zu beheben. Dies war oft auf irgendeiner Parzelle des Betriebes der Fall.

Im Jahre 1957 kaufte mein Vater einen 18er-Steyr-Traktor. Ein Bucher-Hürlimann- oder ein Bührer-Traktor wäre ebenfalls in Frage gekommen. Der Entscheid fiel aber auf den Steyr, weil die Firma Berger deren Vertretung übernahm und einen ausgezeichneten Service machte.

Traktoren und Maschinen interessierten ihn weiter

In Anbetracht des kleinen Betriebes empfahlen mir meine Eltern, nicht Bauer zu werden, was eigentlich mein Wunsch gewesen wäre. Ich erlernte einen anderen Beruf. Die Landwirtschaft, insbesondere die Traktoren und Maschinen, interessierten mich aber immer. Nach der Pensionierung erfüllte ich mir einen Bubentraum und kaufte einen Oldtimer Steyr 288, Jubiläumsmodell, Jahrgang 1964. Bei der Heuernte führe ich ab und zu für einen Landwirt Heuballen vom Feld nach Hause. Dieser Landwirt benutzt den Traktor zum Antrieb der Holzspaltmaschine. Leider sind wegen Corona die meisten Oldtimertreffen abgesagt.

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