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Fendt-Update bringt gezieltes Anhängerbremsen für mehr Sicherheit auf Gefällestrecken

Mit dem Update können Fahrer Anhänger auf Gefällestrecken gezielt bremsen; zudem erhalten mehrere Fendt-Baureihen neue Funktionen für Spurführung und Vorgewende.

Fendt erweitert die Funktionen seiner Traktoren mit einem Software-Update. Davon profitieren auch Maschinen, die bereits im Einsatz sind. Im Mittelpunkt stehen der Anhängerbremsassistent (TBA) und das neue TMS Flex.

Der TBA erhält eine manuelle Betriebsart. Bisher greift das System automatisch ein, wenn es kritisches Schubverhalten des Anhängers erkennt. Künftig kann der Fahrer den Anhänger auch gezielt und vorausschauend abbremsen. Der Bremsdruck lässt sich je nach Bedienkonzept mit einer Taste auf 1,6 bar oder proportional über ein Bedienelement auf bis zu 4,4 bar steuern. Das erhöht auf Gefällestrecken und in Kurven die Sicherheit und entlastet die Anhängerbremsen. Die Funktion wird bei bestehenden Maschinen mit TBA automatisch aktualisiert und ist für die Baureihen 300 Vario Gen5, 500 Vario Gen4, 600 Vario, 700 Vario Gen7.1 und 800 Vario Gen5 verfügbar.

TMS Flex kombiniert Fahrpedal und Fahrhebel. So kann der Fahrer auf der Strasse per Fahrpedal und im Arbeitseinsatz über den Fahrhebel fahren. Motor und Getriebe werden automatisch abgestimmt. Die Nachrüstung erfordert neben der Software einen neuen Multifunktions-Joystick und einen Werkstattumbau.

Weitere Updates betreffen Vorgewendemanagement und Spurführung. Mehrere Vorgewendelinien lassen sich dauerhaft speichern, Tramline Control ermöglicht Fahrgassen mit halber Arbeitsbreite. So hält Fendt auch ältere Traktoren technisch aktuell.

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