Born to Farm: Hellsau zwei Tage lang im Massey-Ferguson-Fieber

Die MF-Feldvorführung lockte zahlreiche Besucher nach Hellsau BE. Höhepunkt war die Schweizer Premiere des MF 5S DVT mit stufenlosem Getriebe.

Born to Farm: Hellsau zwei Tage lang im Massey-Ferguson-Fieber

Der Massey-Ferguson-Slogan «Born to Farm» zog etliche Besucher und Besucherinnen aus der ganzen Schweiz nach Hellsau BE. Gezeigt wurde die ganze Produktpalette von Massey Ferguson, vom Weinbautraktor über Futtererntetechnik und Teleskoplader bis hin zum Ideal-Mähdrescher und der Schweizer Premiere, den neuen MF 5S DVT. Seit diesem Jahr gibt es ihn mit einem stufenlosen Getriebe, eine Neuerung, die häufig nachgefragt wurde. Der MF 5S ist seit fünf Jahren gut etabliert auf dem hiesigen Markt. Anfang August wurden die ersten Traktoren mit dem stufenlosen Getriebe in die Schweiz geliefert.

Testtraktoren liefen heiss

Auf dem Fahrparcours in Hellsau waren vier neue MF 5S DVT bereit, um ausprobiert zu werden. Von Jung bis Alt liess sich das kaum einer entgehen; die Traktoren waren durchgehend in Betrieb. Mit seiner Freisichthaube ist er sehr übersichtlich, was gerade bei Frontladerarbeiten die Arbeitssicherheit erhöht.

Dazu ist er mit seiner Achsnutzlast in diesem PS‑Segment (105–145 PS) ein Trendsetter. Auch mit seinem Wenderadius von nur vier Metern passt er gut auf die schweizerischen Betriebe.

Der neue MF 5S DVT wurde fleissig getestet. (Bild: Isabel Althaus)

Gut besuchte Maschinenpräsentation

Beat Grütter, Besitzer des Landes, auf dem die Präsentation stattfand, freute sich über den gelungenen Anlass. Er liess einen Teil seines Weizens stehen, damit sowohl Drescher als auch Presse live vorgeführt werden konnten. Das Heuernteprogramm konnte trockenheitsbedingt nicht im Einsatz vorgeführt werden, dazu hätte es etwas Futter gebraucht.

Das Wetter war wohl auch der Grund, weshalb tagsüber weniger Besucher anzutreffen waren. Der angekündigte Regen sorgte für die Hoffnung, dass die Felder endlich bearbeitet werden könnten. Zur Maschinenpräsentation am Abend kamen zahlreiche maschinenbegeisterte Zuschauer, die die verschiedenen Modelle begutachteten. Zwischen den Maschinen entstanden in friedlich-entspannter Stimmung viele Gespräche über Ausstattung und Einsatzmöglichkeiten.

Daniel Herren, Verkaufsleiter GVS, zeigte sich sehr zufrieden mit dem Anlass. Das Interesse an den verschiedenen Traktoren war trotz der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen auf den Betrieben hoch.

Vom Hoflader bis zum Mähdrescher

Michael Heiniger und Remo Höpli, Verkaufsleiter Mittelland und Ostschweiz, präsentierten mit einem unterhaltsamen Schlagabtausch die vielfältige Produktpalette. Vorgeführt wurden, nebst den verschiedenen Traktoren, Heuerntemaschinen und Hofladern, auch die beiden Mähdrescher aus dem Haus GVS. Gaetan Lavanchy, Produktspezialist GVS, erklärte die Vorzüge und wartete mit beeindruckenden Zahlen auf.

Der MF Beta 7360 PLI gehört zu den Leadern in der Schweiz. (Bild: Isabel Althaus)

Die Entwicklung des «Ideal»-Mähdreschers beruhe auf Kundenbedürfnissen aus der ganzen Welt, die gesammelt und ausgewertet wurden. So verfüge der «Ideal» über eine sehr einfache Bauweise, die weniger störungsanfällig sei. So habe er beispielsweise zweieinhalbmal weniger Keilriemen als vergleichbare Mähdrescher. Auch ist er sehr variabel in seinem Einsatzgebiet: Vom Hangausgleich, über den Korntank mit einer Kapazität von 17 000 Litern, bis zur Qualität des Strohs passt er sich den Bedürfnissen der Benutzer an.

Für die Konzipierung des «Ideal» wurden weltweit Kundenbedürfnisse gesammelt und ausgewertet. (Bild: Massey Ferguson)

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