Wer mäht am schnellsten und am schönsten?

130 Wettkämpfer und Wettkämpferinnen mähten an der Handmähmeisterschaft um die Wette. Mit einer komplizierten Formel wird dabei ausgerechnet, wer den Meistertitel verdient.

Die 36. Innerschweizer Handmähmeisterschaft wurde am 4. September 2022 vor herrlicher Kulisse ein weiteres mal in Ingenbohl SZ ausgetragen. Von den rund 130 Wettkämpfern aus verschiedenen Regionen der Schweiz wurde zum Saisonabschluss noch mal alles gefordert. Die Männer mähten auf einer 40 Meter langen Distanz, die Frauen bewältigten 18 Meter und für die Kinder gab es zehn Meter zu mähen. Jeder Teilnehmer darf in seiner gewünschten Mähbreite mähen. Fürs Endresultat werden die Quadratmeter durch die gestoppte Zeit gerechnet und je nachdem kommen noch Strafpunkte für eine unsaubere Mäharbeit dazu.

Wer mäht am schnellsten und am schönsten?
Christian Föhn holt Bronze.

Tagessiege und Kränze

Bei den Damen sicherte sich Margrit Föhn aus Rickenbach SZ den Tagessieg, dicht gefolgt von Martina Marty aus Oberiberg SZ und Sonja Gätzi aus Appenzell AI. Bei den jüngeren Damen holte sich Marianne Frischknecht den Kategoriensieg, hauchdünn vor Heidi Vogler, Flüeli-Ranft OW und Karin Zuberbühler, Näfels GL.

Die Herrenkategorien wurden vom Ostschweizer Stefan Tobler dominiert. Auf Rang zwei folgte Reto Fuchs aus Gonten SZ und als dritter rundete Peter Vogler, Flüeli-Ranft OW das Podest der Herren-2-Kategorie ab. Bei den jüngeren Herren gewann Thomas Näf die Kategorie, vor den beiden Rickenbächlern Christian Föhn und Ronny Heinzer, die sich Punktgleich auf den zweiten Rang mähten. Mit einem Kategoriensieg bei den Herren 3 belohnte sich Albert Sidler aus Sattel SZ. Köbi Frick aus Schwellbrunn AR wurde Zweiter und als Dritter durfte sich Hansueli Wyssen aus Ried SZ den Kranz aufsetzen lassen.

Wer mäht am schnellsten und am schönsten?
Die Medaillengewinner(innen) der Schweizermeisterschaft.

Es geht um den Titel

Nicht nur um die Tagessiege und Kränze wird beim Saisonfinale gemäht, auch die Schweizermeistertitel wurden in Ingenbohl vergeben. Wer an allen drei Wettkämpfen (Herisau, Frutigen und der Innerschweizer Meisterschaft in Ingenbohl) dabei war und zusammengezählt am wenigsten Punkte auf seinem Konto hat, darf sich in dieser speziellen Disziplin als Schweizermeister feiern lassen. Der Schweizermeistertitel bei den Damen gewann Iris Aebli, Mogelsberg SG vor der Innerschweizerin Margrit Föhn und Marianne Frischknecht aus Gähwil SG. Die goldene Medaille bei den Männern holte sich Reto Fuchs, Gonten. Silber ging nach Schwellbrunn zu Stefan Tobler und die Bronzene blieb in der Innerschweiz bei Christian Föhn.

Wer mäht am schnellsten und am schönsten?
Lorenz Mazenauer wünscht sich irgendwann, den "Zweig" zu gewinnen.

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