Tanja Wampfler gewinnt als Milchtechnologin Gold

Die Milchtechnolog(innen) mussten sich an den Berufsmeisterschaften sowohl praktisch als auch kommunikativ beweisen. Am besten abgeschnitten haben die Bernerin Tanja Wampfler, Eva Rüger aus der Ostschweiz und der Waadtländer Rémi Hauser.

«Schweizermeister(innen) der Milchberufe müssen nicht nur fachlich, sondern auch in Sachen Kommunikation und Präsentation top sein», wird Karin Imboden, Geschäftsführerin des Schweizerischen Milchwirtschaftlichen Vereins (SMV) in einer Mitteilung zitiert. Entsprechend massen sich die 29 Milchtechnolog(innen) an den SwissSkills in Bern neben praktischen Arbeiten auch beispielsweise im Problemlösen.

Ein Traum ging in Erfüllung

Die 23-jährige Tanja Wampfler aus dem Berner Oberland schaffte es schliesslich zuoberst aufs Podest. Es sei seit zwei Jahren ihr Traum gewesen zu gewinnen. Ihrer Begeisterung darüber, dass dieser Traum Wahrheit geworden ist, machte Wampfler nach der Rangverkündigung mit einem Freudenschrei Luft.

Tanja Wampfler gewinnt als Milchtechnologin Gold
Milchtechnologen und Milchtechnologinnen stellen aus Milch z. B. Joghurt oder Käse her, arbeiten mit Maschinen oder kontrollieren die Milchqualität – an den SwissSkills alles unter Beobachtung durch Experten der Jury. 

Medaillen für verschiedene Regionen

Die Zweitplatzierte, Eva Rüger, wohnt zwar aktuell im Kanton Solothurn, fühlt sich aber der Ostschweiz verbunden. Entsprechend freut sich die 27-Jährige, die Silbermedaille für diesen Landesteil gewonnen zu haben.

Mit dem 21 Jahre alten Waadtländer Rémi Hauser auf dem dritten Platz hat auch die Westschweiz ihren Sieger.

Grosse Auswahl an Stellen

Auch in unsicheren Zeiten hätten Milchtechnolog(innen) glänzende Berufsaussichten, schreibt der SMV. «Milchprodukte sind und bleiben fester Bestandteil unserer Essgewohnheiten. Entsprechend sicher sind die Arbeitsplätze und gross ist die Auswahl an geeigneten Stellen – im In- und Ausland.»

Weitere Informationen zum Beruf finden Sie hier.

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