Je 2000 Tonnen Butter- und Konsumeierimporte zusätzlich bewilligt

Der Bundesrat heisst die Anträge der Milch- und Eierbranche gut, um für dem erwarteten erneuten Anstieg der Nachfrage nach Butter und Eiern gewappnet zu sein.

Es gibt zwei Gründe für die dritte Erhöhung des Importkontingents für Butter innerhalb eines halben Jahres, wie der Bundesrat mitteilt: Sowohl die Ende Oktober beschlossenen Massnahmen gegen das Coronavirus als auch die bevorstehende Weihnachtszeit dürften die Nachfrage erneut steigern.

Gleiches gilt auch für den Eiermarkt, wo ebenfalls zusätzliche 2000 Tonnen importierte Konsumeier für genügend Zutaten für Güetzi und Kuchen sorgen sollen.

Befristet auf Ende Jahr

Die Teilzollkontingente für Butter und Eier waren bereits im Sommer erhöht wurden, ersteres nochmals im September. Die neuen Erhöhungen der Kontingente gelten an dem 23. November 2020 und sind bis auf Ende Jahr befristet. Die Kontingentsanteile für Butter werden versteigert. Das Teilzollkontingent Konsumeier wird in der Reihenfolge der Annahme der Zollanmeldungen verteilt, schreibt der Bundesrat. Man geht davon aus, dass diese Mengen nun bis Ende Jahr reichen.

Kompetenzwechsel bei Butterimporten

Im Rahmen des landwirtschaftlichen Verordnungspakets 2020 erhält das Bundesamt für Landwirtschaft BLW ab 2021 neu die Kompetenz, nach Anhörung der interessierten Kreise, das Teilzollkontingent Butter vorübergehend zu erhöhen. Damit soll eine sichere Versorgung des Schweizer Buttermarkts flexibler möglich sein.

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