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Der Alpabzug in Spiringen begeisterte

Mit Chilbi und Alpabzug wurde in Spiringen nach fünf Jahren Pause wieder eine Tradition belebt.

Nach einer fünfjährigen Pause ging die Spirgner Chilbi im Kanton Uri vor einer Woche über die Bühne. Die Mitglieder des Chorprojekts Schächental unterhielten die Chilbibesucher. Es herrschte aussergewöhnliche Ruhe während der Vorträge, gefolgt von tosendem Applaus. Irma Bühler und Sepp Walker von der Alphornbläser- und Fahnenschwingervereinigung Uri liessen heimelige Alphornklänge erklingen.

Eine Augenweide

Mit viel Liebe zum Detail wurde der Alpabzug vorbereitet. Wisi Kempf stellt schon seit vielen Jahren die «Chränzli» mit frischen Dahlien her. Alle Original-Braunviehkühe und -rinder waren mit blumenbestückten Kränzen und gestickten Treichelriemen geschmückt, eine Augenweide. Viel Aufmerksamkeit erhielt auch die neugierige Ziegenherde.

Wildheuen und Senntum

Die Älplerfamilien führten urtümliche Brauchtumsgegenstände mit sich. Besonderen Applaus erhielten die Kinder der Älplerfamilien, welche mit Eifer an der Alpabfahrt teilnahmen. Viel bestaunt wurden die mit viel Herzblut gestalteten Wagen mit Sujets zum Wildheuen und Senntum.

Um 17 Uhr wurde es in der Turnhalle der Kreisschule ganz still, als Max Walker, Älpler in der Unteralp, seinen Betruf vortrug.

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