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«Das eigene Sichtfeld wurde erweitert»

Diese Woche berichtet Melanie Duss von der Bäuerinnenschule am BBZN Schüpfheim.

Warum machen Sie diese Ausbildung?

Ich besuche die Bäuerinnenschule aus verschiedenen Gründen. Für mich ist es eine persönliche Weiterbildung, wo ich mein Wissen im Bereich Familie, Haushalt und Landwirtschaft erweitern kann. So kann ich meinen Partner auf dem Betrieb in Zukunft kompetenter unterstützen. Des Weiteren habe ich mich schon im Voraus auf die neuen Kontakte gefreut.

Was braucht der Bauernhof in Zukunft?

Der Bauernhof der Zukunft muss effizient eingerichtet sein, vielseitig bleiben und möglichst mit den eigenen Mitteln auskommen. So können die Kreisläufe geschlossen werden. Es braucht kompetente Betriebsleiter, die die standortgerechte Produktion verstehen und sich dies zum eigenen Vorteil zu machen wissen. Zudem muss der Markt beobachtet werden und vielleicht auch einmal etwas Neues gewagt werden.

Was nehmen Sie mit aus der Ausbildung?

Aus der Ausbildung nehme ich viel Wissen in den verschiedensten Bereichen mit. Ich kenne jetzt diverse Konservierungsmethoden, mit denen ich meine eigenen Produkte lange geniessen darf. Zudem entstanden auch neue Freundschaften und schöne Erinnerungen. Es gab viele lustige Momente, die wir schon zusammen erleben durften. Bei persönlicheren Themen wurde das eigene Sichtfeld im Austausch mit den anderen erweitert, was auch wertvoll ist für die Zukunft.

Wie sieht Ihre Zukunft aus?

In Zukunft führe ich mit meinem Partner seinen elterlichen Landwirtschaftsbetrieb. Dieser beinhaltet auch eine Metzgerei und einen Hofladen. Dank der Ausbildung zur Bäuerin kann ich Teilbereiche selbstständig führen und ihn bestens ergänzen.

Zur Person:

Name: Melanie Duss Alter: 24 Jahre Wohnort: Marbach LU Erstberuf: Detailhandelsfachfrau und Kauffrau Schule: BBZN Schüpfheim

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