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Wegen Absenkpfaden: Das BLW braucht mehr Personal

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) ist mit der Umsetzung der Vorgaben von Bundesrat und Parlament ebenso gefordert wie die Bauern. Es muss seinen Personalbestand aufstocken, um die Absenkpfade zu bewältigen.

Die Parlamentarische Initiative (Pa. Iv.) 19.475 und die stark umstrittenen Absenkpfade haben auch personelle Folgen. Wie dem Entwurf für das Bundesbudget zu entnehmen ist, legen die Personalausgaben des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) 2023 gegenüber 2022 um 1,8 Millionen Franken zu.

Co-Leiter für «Digiflux»

Damit werden unter anderem sechs Stellen zur Umsetzung der Pa. Iv. geschaffen, wie es im Entwurf heisst. Gemäss dem BLW setzt man u. a. einen Co-Projektleiter für «Digiflux» ein. Dieses dient der Umsetzung der Mitteilungspflicht bei Pflanzenschutzmitteln (PSM) und Nährstoffen.

Für die Absenkpfade PSM und Nährstoffe werden laut BLW im Weiteren zwei Fachexperten eingesetzt, die die entsprechenden Massnahmen betreuen und die Digitalisierung im Vollzug vorantreiben (z. B. vollständig digitalisierte Nährstoffbilanzierung), damit die Mitteilungspflicht auch für die Landwirtschaftsbetriebe einen Mehrwert biete.

Zentrum für Digitalisierung

Weitere drei neue Mitarbeitende werden eingestellt, um das Postulat von Jacques Bourgeois zum Thema «Digitalisierung im Agrarsektor» umzusetzen. Das Postulat Bourgeois umfasst den Aufbau und die Pilotphase des Kompetenzzentrums für die Digitalisierung in der Landwirtschaft. Die Finanzierung der Aufbau- und der Pilotphase des Kompetenzzentrums erfolgt laut Mitteilung des BLW haushaltsneutral (Kompensation auf den Sach- und Betriebsausgaben).

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