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Nach der Massentierhaltungs-Initiative: Meret Schneider organisiert ein Forum zum «Wie weiter?»

Die grüne Nationalrätin Meret Schneider war eine der Haupt-Initiantinnen der MTI. Nach der klaren Niederlage an der Urne sucht sie nun den Kontakt zur Landwirtschaft und organisiert Diskussions-Forum.

«Frage aufgrund Mailflut: ich möchte ein Forum organisieren, in dem Probleme und Lösungen für die Zukunft der Landwirtschaft diskutiert werden. Praxisnah, direkt, Bauern bringen ihre Anliegen mit und wir diskutieren. Online oder physisch. Gibts da Interesse?» Mit dieser Anfrage wandte sich die grüne Nationalrätin Meret Schneider zwei Tage nach dem deutlichen Volksnein zur Massentierhaltungs-Initiative (MTI) an ihre Twitter-Gemeinde.

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Positive Reaktionen

Die Reaktionen auf dem Social-Media-Kanal waren durchwegs positiv. So meinte etwa der Schweizer Bauernverband: «Wir sind offen für den Dialog. Unser Hauptaugenmerk liegt darin, über die Absatzsteigerung eine speziell tierfreundliche Haltung zu fördern.»

Ermutigt durch das Echo organisiert Schneider nun ein erstes Treffen und zwar in Form einer Zoom-Versammlung. Im Erfolgsfall sei im nächsten Schritt auch ein physisches Treffen möglich. Angesprochen seien «alle, die einen Fuss in der Landwirtschaft haben». Die Reaktionen auf ihren Tweet und die zahlreichen Mails von Bäuerinnen und Bauern im Vorfeld der Abstimmung hätten ihr gezeigt, dass ein breites Spektrum an Meinungen bestehe, wie die Agrarpolitik auszugestalten sei, so Schneider.

Binswanger als Leiter

Sie betont, dass es ihr in keiner Art und Weise um die Abschaffung der Nutztierhaltung gehe, sondern um eine Auslegeordnung, wie sich die Rahmenbedingungen aus Sicht der Praxis entwickeln sollen. Geleitet wird das Forum von Volkswirtschaftsprofessor und Landwirtschaftskenner Mathias Binswanger.

Der Austausch auf Zoom findet am 4. November um 17 Uhr statt. Anmeldungen sind erbeten an meret.schneider@parl.ch oder via Privatnachricht auf den Social-Media-Kanälen der Nationalrätin.

Im Vorfeld mögliche Themen überlegen

Ziel ist es laut Meret Schneider, dass Bäuerinnen und Bauern ihre Anliegen, Vorstellungen und Wünsche an die Politik vorbringen können und gemeinsam diskutiert wird, wie eine Zukunft der Agrarpolitik aussehen könnte. Auch konkrete Probleme oder Lösungsideen könnten besprochen werden. «Ideal wäre es, wenn die Teilnehmenden sich Themen, Probleme oder konkrete Inputs im Vorfeld bereits überlegen, damit wir mit der Sammlung der Themenfelder und Problemstellungen ohne ausuferndes Brainstorming direkt beginnen können.» Danach sollen die Inputs besprochen und mögliche Lösungsansätze diskutiert werden. Je nach Verlauf werde es weitere Veranstaltungen geben, vielleicht werden einzelne Themen auch in kleineren Interessengruppen weiter bearbeitet, stellt die Nationalrätin in Aussicht.

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